EKU AG
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Die Attac EKU-AG (Energie-Klima-Umwelt)

Willkommen auf der Homepage der Attac EKU-AG. Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Es gilt: Keine soziale Gerechtigkeit ohne ökologische Gerechtigkeit und umgekehrt. Die EKU-AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu Projekten und Themen an dieser Schnittstelle zu arbeiten. Für ein kurzes Profil unserer Aktivitäten haben wir einen Flyer erstellt. Außerdem findet ihr hier unseren jeweils aktuellen Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

 

Das nächte Treffen der EKU AG

... findet voraussichtlich im Mai/Juni 2014 statt.

Wir freuen uns über viele MitstreiterInnen bei unseren Treffen. 

Damit wir besser planen können, meldet Euch bitte vorher kurz unter eku[at]attac.de an. Danke!

Wenn ihr bisher noch nicht bei der AG dabei seid, aber gerne reinschnuppern wollt, schreibt uns bitte auch, was euch besonders an der AG interessiert.  

 

 

#nicht wir Kampagne geht in die nächste Runde

 

Im vergangenen Jahr erhielten ca. 60 Personen Unterlassungsverpflichtungserklärungen von RWE. Die einen weil sie einen Kohlezug im Rheinischen Braunkohlerevier blockierten; die anderen weil sie den durch Abholzung bedrohten Hambacher Forst schützen. Aus dieser Repression ist eine starke Kampagne entstanden: #nicht wir müssen Protest untenlassen - RWE muss die Kohle untenlassen!

Anlässlich der RWE Jahreshauptversammlung soll gezeigt werden, dass dieses Motto noch immer gilt; gerade weil auch in den letzten Tagen die Kriminalisierungsversuche nicht abbrechen - die Besetzung im Hambacher Forst wurde geräumt; es gab eine Razia auf der besetzten Wiese nahe des Waldes und zwei Hausdurchsuchungen bei befreundeten Projekten.

Die Kampagne ruft zu vielfältigen Aktionen auf - lest hier selbst mehr dazu und kommt alle zur Jahreshauptversammlung von RWE!

Im Vorfeld wird es außerdem eine Fahrradkarawane durchs Rheinische Braunkohlerevier hin nach Essen geben. Für mehr Informationen, lest hier weiter!

 

 

Aktuelles

Tagungsbericht zu "Schon mal Abschalten!?" Tagung in Hannover

Deutschland diskutiert über den Ausbau der erneuerbaren Energien, über Strompreise, Gebäudedämmung, die EEG-Umlage. Dabei stehen vor allem technische Details im Fokus, so dass man denken könnte, wir müssten IngenieurInnen oder PhysikerInnen sein, um über die Energiewende zu sprechen. Fundamentale Fragen an unser, auf Überflussproduktion angelegtes Wirtschaftssystem werden dabei selten gestellt. Gleichzeitig gibt es einen wachstumskritischen Diskurs, der sich stark auf die Frage des individuellen Lebensstils und Konsumverzichts fokussiert.


Die Tagung „Schon mal abschalten?! - Wie können klimaschädliche Industriebereiche beendet werden?“ wollte den Anstoß geben, in Positionen zur Energiewende jetzt konsequent Fragen der Industrieproduktion einzubeziehen. Die Konferenz baute auf der These auf, dass ein Abschalten energieintensiver Produktionsbereiche unumgänglich ist, damit jetzt der Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft gelingt und der Klimawandel effektiv begrenzt werden kann. Energiewende als wirtschafts- und gesellschaftspolitische Abkehr von einer „imperialen Lebensweise“ (Wissen, Brand) zu verstehe, wäre demnach Voraussetzung dafür, dass sie zur globalen Klimagerechtigkeit beiträgt und kein kapitalistisches Luxus-Investitionsprogramm wird.

Lest HIER den gesamten Tagungsbericht.

 

"Schon mal Abschalten" Tagung am 08.03.2014 in Hannover

Gemeinsam mit der AG Jenseits des Wachstums, Powershift und BUKO (Arbeitsschwerpunkt gesellschaftliche Naturverhältnisse) lädt die EKU zu einer Tagung mit dem Titel: 

SCHON MAL ABSCHALTEN?!

Wie können klimaschädliche Industriebereiche beendet werden?

Im ersten Teil dieser Tagung stellen wir uns die noch nicht so übliche Frage: 

Welche klimaschädlichen Industriebereiche sind verzichtbar, um Energiewende und Klimagerechtigkeit zu schaffen? - „Was schalten wir schon mal ab?"

Und wenn wir diese Frage ernst nehmen, führt das sofort zu völlig berechtigten Nachfragen - das ist der zweite Teil der Tagung:

Was ist denn dann mit den Arbeitsplätzen, was nimmt die Angst?

Was verhindert eine bloße Auslagerung dreckiger Industrie?

Welche Schritte zur Postwachstumsökonomie gehen über das Radieschenpflanzen hinaus, hin zu strukturellen Alternativen?

Und wie handeln wir das gesellschaftlich aus, während die Zeit drängt? 

Auf attac.de/tagung-abschalten erfahrt ihr mehr über das Programm, die Referent*innen und den Tagungsort. Bitte meldet euch auch da an, denn leider sind die Plätze aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt.

Wir freuen uns auf fruchtvolle Diskussionen in Hannover am 08.03.2014!

EKU AG unterstützt Antirepressions-Kampagne

Nicht Wir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

An die 200 Menschen blockierten diesen Sommer eine Kohlebahn im Rheinischen Braunkohlerevier. Diese Menschen will RWE nun dazu verpflichten, derartige Proteste zukünftig zu unterlassen.
Die Kampagne hat es sich jedoch zum Ziel gemacht, eines ganz deutlich zu machen: Nicht die Aktivist*innen sind es, die ihren Protest unterlassen müssen, sondern RWE muss sein katastrophales Geschäftsmodell einstellen.

Verleiht dieser Forderung Nachdruck. Schickt eine Unterlassungsverpflichtungserklärung an RWE:

http://www.nicht-wir.de/unterlassungserklaerung-schicken/


Zeigt damit Eure Solidarität mit den Betroffenen und erzeugt Druck auf Deutschlands größten CO2-Produzenten!


Mehr unter www.nicht-wir.de

Energiewende retten – Stromkonzernen den Stecker ziehen!

Die  Attac AG Energie-Klima-Umwelt fordert alle Attac Aktivist_innen zur  Teilnahme an der Energiewende Demo "Energiewende retten!" am 30.November 2013 um 13 Uhr in Berlin auf

Für eine soziale, demokratische, ökologische und global gerechte Energieversorgung!

Es wird eng für die großen Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall & Co: Nicht nur die immer verheerenderen Folgen des Klimawandels und die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima  zeigen: Atom, Kohle und Fracking zerstören die Lebensräume von vielen  Menschen und heizen den Klimawandel an. Gleichzeitig zementieren atomare und fossile Energieträger die Macht der unkontrollierbaren Energiekonzerne. Deswegen bremsen die Konzerne die Energiewende aus, da ihre Kohle-, Atom- und auch Gaskraftwerke durch den stetigen Ausbau der erneuerbaren Energien immer unwirtschaftlicher werden. Die verhandelnden Koalitionsparteien kommen ihnen bei der Bildung einer neuen Bundesregierung weit entgegen.

Sorgen wir dafür, dass die Konzerne auch diesmal mit ihrem Angriff scheitern. Schon einmal hat die Umweltbewegung mit hunderttausenden Menschen den teilweisen Atomausstieg nach Fukushima durchgesetzt und die Fortführung der Energiewende verteidigt.

Am 30. November in Berlin können wir noch einmal zeigen, dass wir die Vielen sind, die die Energiewende wollen, während die angehende Bundesregierung die Interessen einzelner Konzerne vertritt.

Lest hier unseren kompletten Aufruf und kommt nach Berlin!

Auf folgender Seite findet ihr alle nötigen Informationen:

energiewende-demo.de

COP 19 in Warschau

Vom 11. bis zum 22.November finden die Internationalen Klimaverhandlungen, die COP 19, in Warschau statt. 

Viele Initiativen, NGOs und Graswurzelzusammenhänge mobilisieren nach Warschau um die Klimaverhandlungen vor Ort kritisch zu begleiten. Es wird auch einen Zug geben, der von Brüssel über Köln und Berlin nach Warschau fährt. Der Klima-Express nimmt seine Fahrt auf um Menschen nach Warschau zu bringen um dort für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit auf die Straße zu gehen. Unter dem Motto "People first - Planet first" wird es eine Großdemonstration am Samstag, 16.11.2013 geben.

Mehr Infos unter: train-de.climatejustice.eu/zug.html

Die Gelegenheit ist gut um der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass die Klimabewegung wach und stark ist. Auch die, die längst nicht mehr an den UN-Prozess glauben, werden durch vielfältige Aktivitäten in Warschau Gelegenheit bekommen, den Protest auf die Straße zu tragen und die Richtung aufzuzeigen, in die wir gehen wollen.

Im Zusammenhang mit den COP19 hat attac Deutschland, gemeinsam mit anderen Organisationen, einen Appell unterzeichnet, der sich gegen die Bestrebungen der EU richtet, bei den Klimaverhandlungen ihren fossilen Kurs zu fahren. Es ist abzusehen, dass die EU Wege finden wird um das bestehende, auf fossile Energieträger basierende Finanz- und Wirtschaftssystem zu stabilisieren. Gleichzeitig zu den COP 19 findet zusätzlich der „Coal and Climate Summit“ in Warschau statt – eine reine Lobbyveranstaltung für die Kohleindustrie.

Die Unterzeichner*innen des Appells verurteilen die Regierungen und die EU, dass diese nicht den Weg in eine post-fossile Gesellschaft gehen sondern mit Lobbyist*innen an einem Tisch sitzen und damit die multidimensionale Krise weiter forcieren.

 

Für ein lebenswertes Klima weltweit!

Trotz massiver Schikanen wie dem Verbot Zelte und eine Küche aufzustellen startet am 23.08.2013 das Klimacamp in Manheim. Das Verbot stellt eine massive Einschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit dar. Umso notwendiger ist es sich mit dem Camp zu solidarisieren und daran teilzunehmen. Die nötige Infrastruktur wird durch die Unterstützung lokaler Initiativen und Nachbarn gewährleistet. Lest hier die Pressemitteilungen von Attac und ausgeco2hlt zum Verbot. 

Unterstützt wird das Klimacamp dieses Jahr vom Reclaim the Fields Camp. Vom 23.08. bis 01.09. sind alle Klimaaktivist_innen und Umweltbewegte eingeladen gegen RWE und das Rheinische Braunkohlerevier zu campen, Aktionen zu machen, sich und andere zu bilden und und und. Hier geht´s zum Aufruf.

Vom 28.08. bis voraussichtlich 08.09. wird ebenfalls in Manheim das Netzwerk von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Reclaim the Fields aus ganz Europa Halt machen und gegen die Zerstörung von fruchtbaren Böden aktiv werden. Um die Verquickung zwischen dem Energie- und dem Ernährungsthema deutlich zu machen, wurde ein spannender  Hintergrundtext  geschrieben. Am 24.08. wird die Reclaim Power Tour radelnd im Camp eintreffen.

Die EKU AG ruft alle Attacies auf, sich nun erst recht ebenfalls am Klimacamp zu beteiligen.  Gegen Braunkohle und das vorherrschende (Energie)System, für gemeinsame laute, starke und energiereichen Camps, für die Gewährleistung der Grundrechte und für ein lebenswertes Klima weltweit!

Mehr Infos unter: klimacamp.ausgeCO2hlt.de

 

Reclaim Power Tour - Energiekämpfe in Bewegung

Widerstand verzahnen – Zähne zeigen – Rauf auf die Zahn-Räder! Unter diesem Motto wird es im Sommer zwei Fahrradkarawanen geben, die aktuelle Energiekämpfe sichtbar machen, verbinden & mit Aktionen stärken – an jedem Abend ein neuer Ort, eine neue Geschichte des Widerstands, der Alternativen, Herausforderungen & Erfolge bis am Ende der Tour eine große Erzählung darüber entsteht, wie Energie derzeit produziert,verwendet sowie kontrolliert wird & welche Gegenperspektive wir dazu schaffen können.

Auch die EKU beteiligt sich an der Vorbereitung und lädt ein, sich dem anzuschließen! 

Eine Karawane startet am 21.07. beim Klimacamp in der Lausitz und fährt u.a. über Berlin, die Altmark, dem Wenland, Hannover und das Ruhrgebiet in Richtung Köln. Dort trifft sie am 23.08. die zweite Tour, die sich ab Mitte August von Freiburg und Stuttgart auf den Weg über Mannheim, Mainz und Koblenz macht. Nach einer gemeinsamen Critical Mass am 23.08. in Köln, fahren die vereinten Karawanen am 24.08. zum Klimacamp im Rheinland.

Haltet euch unter reclaimpowertour.org auf dem Laufenden, lest den mobilisierenden Aufruf, leitet die laufende Crowdfundingkampagne an Freund_innen und Bekannte und vor allem: Radelt mit!

 

Das 3. europäisches Forum gegen unnütze Großprojekte ...

... wird vom 25. bis 29. Juli in Stuttgart stattfinden. 

Nach den ersten beiden Foren gegen unnütze Großprojekte 2011 im Susatal in Italien (organisiert von NO TAV) und 2012 in Notre-Dame-des-Landes in Frankreich (organisiert von ACIPA), an denen auch AktivistInnen gegen Stuttgart 21 teilgenommen haben, wurde vereinbart das dritte Forum in Stuttgart auszurichten.

Das dritte Forum ist von der Bewegung für die Bewegung. Für AktivistInnen und Initiativen ist es eine Chance, sich aus erster Hand über andere Bewegungen zu informieren, von einander zu lernen und sich auszutauschen, gemeinsam über Hintergründe und Perspektiven zu diskutieren und die Vernetzung bundesweit und international aufzubauen und zu festigen, bis hin zu gemeinsamen Aktionen.

Auch die EKU AG wird mit einem Workshop vertreten sein - genaueres erfahrt ihr in Kürze hier.

Haltet euch über das Forum auf dem Laufenden unter http://drittes-europäisches-forum.de/

Und auch wenn die Sommerakademie zeitgleich in Hamburg stattfindet, seid ihr alle mehr als herzlich dazu eingeladen nach Stuttgart zu reisen!

 

Erfolgreiches Volksbegehren in Berlin - Volksentscheid im Herbst bestimmt über Demokratisierung der Energieversorgung

In Berlin spitzt sich ein Konflikt zu. Vattenfall, einer der vier großen Stromkonzerne in Deutschland kontrolliert die Stromversorgung in Berlin. Doch das soll sich bald ändern. Der Berliner Energietisch, ein breites Bündnis mit starker Beteiligung von Attac und Noya, kämpft mit einem Volksbegehren für die Rekommunalisierung des Stromnetzes und die Neugründung von Stadtwerken - demokratisch, ökologisch und sozial. Auch in Hamburg setzt sich die Initiative "Unser Hamburg, unser Netz" für einen Rückkauf der Energienetze ein. Gewinnen beide Initiativen, könnte einer der großen Konzerne hierzulande in die Knie gezwungen werden und ein Leuchtturmprojekt für eine neue Energieversorgung von unten geschaffen werden. Tschüss Vattenfall! 
 
 Das Volksbegehren hat der Berliner Energietisch inzwischen erfolgreich abgeschlossen. In 4 Monaten sammelten hunderte SammlerInnen über 270.000 Unterschriften. 225.000 davon wurden für gültig erklärt. Allerdings haben auch über 10.000 BerlinerInnen ohne deutschen Pass unterschrieben. Ihre Stimme wird jedoch nicht gezählt, obwohl sie zum Teil seit Jahrzehnten in Berlin leben. Wir danken allen Menschen, die unterschrieben haben, und allen, die unermüdlich gesammelt haben.
 Im Herbst können die BerlinerInnen dann in einem Volksentscheid über die Zukunft ihrer Energieversorgung abstimmen. Als Termin drängt sich die Bundestagswahl auf. Doch der schwarz-rote Senat könnte sich noch querstellen und einen anderen Termin bestimmen - und damit viel Geld ausgeben, viele WahlhelferInnen doppelt belasten und eine breite demokratische Legitimation des Volksentscheids untergraben. Deswegen müssen wir nun Druck machen, damit der Senat nicht um den 22. September herumkommt, und die BerlinerInnen dafür gewinnen, für eine Demokratisierung ihrer Energieversorgung zu stimmen.

Newsletter Februar 2013 online!

Wir beginnen das Jahr mit einem neuen Format und vor allem vielen vielen Infos. Lest hier den neuen Newsletter der EKU AG!

 

SAMSTAG, 9. März 2013 - FUKUSHIMA MAHNT: ATOMANLAGEN JETZT ABSCHALTEN!

 

 

 

Die Katastrophe von Fukushima dauert an. Wir wissen: Atomkraft ist
hochgefährlich, menschenverachtend und muss sofort beendet werden.
Die Demonstrationen am 9.3. protestieren entschieden gegen die
Hinhaltetaktik der Politik und Stromkonzerne, neun Atommeiler,
Uranfabriken und Bürgschaften für Atomexporte weiter laufen zu lassen. Mehr...

 

Arbeitspapier: Eine emanzipatorische Perspektive auf die Energiewende

In den letzten Monaten haben wir uns innerhalb der EKU viel mit dem Begriff der Energiewende und vor allem über die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei ein Arbeitspapier mit dem Namen "Eine emanzipatorische Perspektive auf die Energiewende", welches wir nicht als abgeschlossenes, sondern als sich im Prozess entwickelndes Positionspapier verstehen. Gerne kommen wir darüber auch in Dialog - also schreibt uns gern, was ihr dazu denkt, was euch einfällt oder welche Aspekte wir vielleicht bisher übersehen haben.

Das Positionspapier gibt es hier.

 

Mobiaktion für die diesjährigen Klimacamps

Gelungener Coup: Vier Aktivistinnen und -Aktivisten der Klimacampbewegung und von Attac sind am Donnerstag, 26.07., auf das Dach des Infozentrums am RWE-Braunkohlekraftwerk Niederaußem geklettert und entrollten dort für zwei Stunden ein Banner mit der Aufschrift "Raus aus Kohle und Atom – die Klimacamps im Rheinland und in der Lausitz stellen sich quer". Mit der Aktion riefen die Kletterer auch zu den Klimacamps auf, die im August erstmals in allen drei großen Braunkohletagebaugebieten
Deutschlands stattfinden. Der Protest war eine gemeinsame Aktion der Camps im Rheinland und in der Lausitz sowie der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Energie, Klima, Umwelt.

Hier findet ihr die gesamte Pressemitteilung.

 

Newsletter Juli 2012 online!

Es gibt endlich mal wieder einen Newsletter der EKU-AG. Diesmal geht's um Rio+20, Klimacamps, Energiedemokratie und vieles mehr.

Klimacamps 2012

2012 gab es erstmalig in allen 3 großen Braunkohletagebaugebieten Deutschlands Klimacamps – dem Rheinischen Braunkohlerevier, der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier. Im vergangenen Jahr waren die beiden Camps im Rheinland und der Lausitz ein großer Erfolg: Gemeinsam wurde Raum für Begegnung, Wissensaustausch, ressourcenschonendes Leben, kreative Protestformen und zivilen Ungehorsam geschaffen. Und auch in diesem Jahr passierte viel - den Braunkohlewiderstand in Deutschland wächst weiter!

 

Kurzfilm: Finanzialisierung der Natur

Auf Initiative des Europäischen Attac-Netzwerks, SOMO, Friends of the Earth, Food & Water Europe, WEED und weiteren Gruppen wurde der Kurzfilm "Finanzialisierung der Natur" realisiert. Der Kurzfilm thematisiert die Übernahme der Natur durch die Finanzmärkte und zeigt zivilgesellschaftliche Alternativen auf. Seht ihn euch hier an!

 

"Vattenfall hat keinen Cent verdient"

 Vattenfall hat wegen des in Deutschland beschlossenen Atomausstiegs ein internationales Schiedsgerichtsverfahren (Investor-Staat-Schiedsverfahren) gegen die Bundesregierung initiiert. Der „klimaschädlichste Stromanbieter Deuschlands“ (Greenpeace) beruft sich dabei auf seine Rechte aus dem Energiecharta-Vertrag, einem internationalen Handels- und Investitionsabkommen im Energiebereich. Wegen der Stilllegung der AKWs Krümmel und Brunsbüttel wird Vattenfall voraussichtlich deutlich über 1 Mrd. Euro Schadensersatz verlangen. Mehr...

 

Rio + 20: Zukunft, die wir wollen?

Internationale Klimagipfel sind ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt der AG Energie Klima Umwelt. Auch wenn wir uns aus ressourcengründen nicht immer, wie in Kopenhagen, vor Ort an den Protesten Beteiligen können, versuchen wir doch immer unsere Stimme im Diskurs zu erheben. Gerade bei Patentrezepten wie "Green Economy" reicht es uns nicht, nur auf Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen. Oft fordern wir auch einfach eine andere Therapie. mehr...

 

Green Economy oder sozial-ökologischer Umbau?

Die EKU-AG von Attac zur Debatte um die Green Economy

Die Welt ist gegenwärtig von verschiedenen Krisen betroffen. Neben der Weltwirtschaftskrise und der europäischen Schuldenkrise sind dies auch die Krisen des Klimas, der Energie, der Landwirtschaft (Stichwort Biokrise), der sozialen Sicherheit und der demokratischen Repräsentation. Gegen diese vielfältigen, aber zusammenhängenden Krisen wollen die globalen Eliten
auf dem Rio+20-Gipfel im Juni 2012 das Konzept der Green Economy als Lösungsweg propagieren. In seiner bestehenden Form droht dieses Konzept aber wichtige Probleme zu vernachlässigen. Die EKU-AG von Attac stellt dem Forderungen nach Energiedemokratie, Klimagerechtigkeit und nach einem grundlegenden sozialökologischen Umbau gegenüber.  mehr...

 

Vergangene Aktionen und Kampagnen

RWE unplugged - dem Energieriesen den Stecker ziehen

 

vom 18. auf den 19.04. finden unter dem Namen "RWE unplugged - dem Energieriesen den Stecker ziehen" wieder bunte, kreative und verschiedenste Aktionen rund um die Jahreshauptversammlung von RWE in Essen statt. Neben einem Protestcamp wird sich am Donnerstag gemeinsam den Aktionär_innen quer gestellt!

 

Info: http://rweunplugged.blogsport.eu

 

 

20. - 22. April: McPlanet Kongress in Berlin

 

Die AG Energie Klima Umwelt von attac ist natürlich auch auf dem internationalen Bewegungskongress zu Globalisierung, Umwelt und sozialer Gerechtigkeit an der TU in Berlin mit einem Infostand präsent. Mit "Rio 21 - Casino in Grün" laden wir Neugierige dazu ein, mit uns gemensam auf die Zukunft der Green Economy zu spekulieren.

Auch ein Workshop zum Thema "Energiedemokratie" steht auf dem Programm. Hier werden anhand erster Praxiserfahrungen z.B. aus laufenden Volksbegehren zur Rekommunalisierung die Möglichkeiten einer Demokratisierung der Energiewirtschaft aufgezeigt.

Info: www.mcplanet.com

 

Durban: zu viele Konzerninteressen, zu wenig Klimagerechtigkeit
Attac fordert deutlich frühere Verpflichtungen für Industrieländer und EU

 

Attac kritisiert die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz von Durban: Verträge, die erst in zehn Jahren greifen sollen, sind zynisch und völlig unzureichend, um die beginnende Klimakatastrophe zu stoppen. Diese Verschleppung im Interesse einer ungebremsten Produktion ist für viele
Menschen im globalen Süden eine tödliche Bedrohung. Damit wenigstens ab 2020 die CO2-Konzentration weltweit sinken kann, müssen die Emissionen sofort reduziert werden. Erst 2010 sind sie aber erneut gestiegen.

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Bundesweites Vernetzungstreffen kommunaler Klima- und Antikohle-Bündnisse, 2./3.12.: "Bewegung. Macht. Klima"

 

Die EKU-Ag lädt gemeinsam mit BürgerBegehren Klimaschutz zum 1. bundesweiten Treffen der kommunalen Klimaschutz- und Anti-Kohle-Bündnisse ein. In Gelsenkirchen treffen wir uns zum Austausch, zur sehr konkreten Arbeit über Energiedemokratie, Klimagerechtigkeit und Klimaschutz und zu einem gemeinsamen Anti-Kohle-Protest am globalen Klimaaktionstag.

Alle Attacies, die an Klimaschutz, Energiewende und Anti-Kohle-Bewegung interessiert sind, sind herzlich eingeladen!

Hier geht es zum Tagungsflyer und zur Anmeldung!

Weitere Infos: eberhard.heise[at]attac.de

 

Dannenberg-Kundgebung, 26.11.: "Gorleben soll leben!"

 

 

Attac ruft mit auf zur Kundgebung gegen den Castortransport 2011, Aktive nehmen an den Protesten teil. Denn der Atomausstieg ist eben nicht "durch":  Neun AKW laufen noch über zehn Jahre und die Gorleben-Castoren stehen für die völlig ungeklärte Atomlager-Frage. Die Konzerne sind weiter mächtig und wollen gut an Atom- und Kohlekraft verdienen. Nun kommt es darauf an zu zeigen: Wir wollen den Ausstieg aus der Atomindustrie jetzt - und wir sind sehr viele.

Kommt am 26.11 zur Kundgebung nach Dannenberg!

Weitere Infos: https://www.gorleben-castor.de/index.php?, http://www.ausgestrahlt.de/startseite.html

Die Sitzblockade mit X-tausendmal quer:

https://www.x-tausendmalquer.de/


Atomtod exportiert man nicht! Angra-Aktionswoche 14.-21.11. 

 

Das ist zynisch und geht nicht mit uns: Erst plant die Politik den (halben) Atomausstieg, dann soll gleichzeitig nach Brasilien (Angra) ein AKW exportiert werden mit öffentlicher Bürgschaft von 1,3 Mrd. Gemeinsam mit Urgewald und Campact kämpfen wir seit dem Frühjahr dagegen. Jetzt sind noch drei Monate Zeit, bis ein "Gutachten" dem Haushaltsausschuss vorliegt, gegen diese Bürgschaft Druck zu machen: mit einer Unterschriften- und Postkartenaktion, Protesten bei den Parteien - und vor allem mit einer Aktionswoche vom 14.-21.November.

Für diese Aktionswoche ab 14.11. suchen wir dringend Attac-Gruppen, die (nach der großen Attac-Eurokrisenaktion am 12.11.!) bereit sind zu einem kurzen, bunten, lauten Protest vor schwarzen/gelben Wahlkreisbüros in ihren Städten.

Dafür gibt es vorbereitetes Infomaterial und Aktionsideen.

Bitte meldet Euch jetzt für die Angra-Aktionswoche bei Katrin von Urgewald, die die Koordination macht: katrin[at]urgewald.de

Weitere Infos: www.attac.de/aktuell/anti-atom/aktionen/atomexporte/, http://www.urgewald.de/index.php?page=12

 

Das Klimacamp 2011 – für Klimagerechtigkeit weltweit!

 

Vom 26.08. bis 04.09. fand das Klimacamp in Kerpen-Manheim, westlich von Köln statt. Ungefähr 150 Menschen aus verschiedenen politischen Hintergründen fanden sich zusammen, um sich gemeinsam zu bilden und gegen den Energiekonzern RWE zu protestieren. Neben der BUNDjugend NRW, dem Eine-Welt-Netzwerk NRW, dem KlimaBewegungsnetzwerk und anderen waren auch Attac-Gruppen an der Organisation des Camps beteiligt. Das rheinische Braunkohlerevier ist Europas größter CO2-Emittent und sollte darum in den Fokus künftiger Energiekämpfe gerückt werden. Das Klimacamp war Ausdruck einer erstarkenden Anti-Kohle-Bewegung - für eine demokratische und dezentrale Energieversorgung! Stromkonzerne entmachten!

 

(mehr...)

 

2011 - Atomkraft Schluss!

Die Atomkatastrophe in Fukushima hat viele Menschen in Bewegung gebracht. Unsere Solidarität gilt den Menschen in Japan, unser Engagement hier der Abschaltung dieser menschenverachtenden Technik. Rund 40 Großdemonstrationen in 12 Wochen, das gab es so noch nicht, das war die massive Forderung nach dem Sofortausstieg. Attac hat viele Demonstrationen solidarisch mitorganisiert, auf den Hauptversammlungen der Stromkonzerne protestiert, Kampagnen gegen radioaktive Banken und gegen Atomexporte unterstützt und eigene Akzente gesetzt.

Sofortausstieg heißt für uns:

  • Vorrang für Energiesparen und dezentrale Erneuerbare Energien,
  • Demokratisierung der Energieversorgung,
  • Ausstieg aus der Atomkraft ohne Entschä­digung,
  • Die Konzerne sollen für das, was sie anrichten, endlich selbst zahlen - eine angemessene Haftpflichtabgabe für Schäden und die Kosten für Atommüll und Abriss der Meiler.

Deshalb streiten wir jetzt entschieden weiter, in Protesten vor Ort und gewaltfreien Aktionen, mit Druck auf Schwarz-gelb und die Oppositionsparteien, mit Stromwechsel, Ban­kenwechsel und Kampagnen.

Dazu brauchen wir als EKU-AG Eure Unterstützung und Mitarbeit.

 

Attac Anti-Atom-Page

Da sich die Informationen in rascher Folge aktualisieren, hat Attac hierzu eine Sonderseite eingerichtet. Diese findet Ihr hier: www.attac.de/aktuell/anti-atom

Mehr auch hier: Stromkonzerne, Energie, Anti-Atom

  • 12.03.11, Anti-Atom-Menschenkette Stuttgart

    Nach dem schwarz-gelben Beschluss zur Laufzeitverlängerung kommt es jetzt erst recht darauf an, den Druck gegen die Atomkraft zu verstärken. Baden-Württemberg, wo Atomkraft besonders gefördert wird, ist 2011 ein erster Hebel: Wir machen jetzt Druck in den Ländern und an allen Standorten! Infos:  zur Menschenkette in Stuttgart hier, zu den Mini-Ketten hier.

 

29.11.-11.12.10, Klimakonferenz in Cancún

Unsere derzeitige Weltwirtschaftsordnung beruht auf der Ausbeutung von fossilen Ressourcen mit dem Ergebnis, Kapital für wenige zu sichern und zu vermehren. Mit neoliberalen Marktmechanismen wird versucht, den Klimaschutz in diese Ordnung zu integrieren. Doch echte Klimagerechtigkeit wird so nicht zu erlangen se

  • REDD - Attac fordert bedingungslosen Schutz der Wälder ohne Zertifikathandel Die Attac-PM

Texte aus der Klimagerechtigkeits-Bewegung

Von Kopenhagen über Cochabamba nach Cancun

Mehr dazu im Material unter "Klimagerechtigkeit".

 

Herbst und Winter 2010, Anti-Atom-Proteste

Nach der Menschenkette im Frühjahr, den großen Demos in Berlin und München und dem Widerstand an vielen Orten gehen die Proteste gegen die unverantwortlichen Atompläne der Regierung jetzt weiter.

Und dazu demonstrierten wir jetzt so entschieden wie gewaltfrei gegen den Castortransport und gegen ein Endlager in Gorleben. Es wird in den nächsten Monaten sehr darauf ankommen, den langen Atem zu behalten und sich mit vielen Menschen der Atomlobby zu widersetzen.

Das waren die Castor-Proteste 2010

Mehr dazu: Atomkonzerne - Schluss jetzt!

  • Demo am 6.11.2010 in Dannenberg.

  • Sitzblockade mit X-tausendmal quer

  • 18.09.10, Atomkraft: Schluss jetzt! Demo in Berlin

    In einem bunten, lauten Block nahmen viele Attacies an der Großdemo in Berlin teil - unter 100.000 anderen Menschen!

Das war Berlin: Berichte und Fotos auf .ausgestrahlt

 

Juli 2010, Klimaforum, Klimaproteste in Bonn

  • Klimaforum Bonn

    Aktions- und Strategiekonferenz von Attac und dem BUND in Kooperation mit Klimawelle Bonn
  • 29.05.-06.06.10, Klimaproteste

    Klimabewegung nach Kopenhagen

Das war Bonn: Berichte, Blogs und Fotos

 

Schwerpunkt: Klimagerechtigkeit

Wir wollen globale Klimagerechtigkeit und ein starkes internationales Klimaabkommen, aber eines mit ganz anderen Inhalten. Wir treten ein für Ausgleich von ökologischen Schulden, Ressourcen- und Ernährungssouveränität für den Süden, hin zu einer Wende der Energie- und Wirtschaftpolitik. Kopenhagen hat nur wieder gezeigt, dass uns dies nicht von Merkel und Obama geschenkt wird. Attac informiert und mobilisiert deshalb jetzt weiter. Wir stellen Referenten, beteiligten uns an Demonstrationen und Aktionen und arbeiten in immer stärkeren Netzwerken zur Klimagerechtigkeit.

Mehr zu Klimagerechtigkeit: siehe Menü links.

Schwerpunkt: Stromkonzerne, Energie

Attac setzt uns ein für eine ganz andere Energieversorgung - sozial, ökologisch und demokratisch kontrolliert, für eine Vergesellschaftung der großen Stromkonzerne. Die Proteste gegen Atomkraft sind uns wichtig und bringen weiter viele Leute auf die Staße. Für Attac ist es aber kein reines Umweltthema (das können andere besser), sondern auch ein sehr plastisches Beispiel für die Macht der Stromkonzerne: Gewinne für wenige, die Risiken und Folgeschäden tragen die Gesellschaft und die Umwelt.

Gerade mit dem schwarz-gelben Amtsantritt wird es jetzt sehr wichtig zu zeigen: "Wir sind weiter da und machen Druck!". Im Laufe der nächsten Monate werden deshalb bundesweit immer wieder Aktionen geplant. Die Attac EKU-AG will darüber die Attac-Gruppen informieren, mobilisieren und Attac vernetzen mit engagierten Gruppen der Anti-Atom-Bewegung.

Mehr zu Atomkraft und Stromkonzern-Kampagne: siehe Menü links.

Neuigkeiten

09.03. Die Energiewende konsequent denken

Bericht von der Tagung "Schon mal abschalten?!" am 8.3. 2014 in Hannover

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05.03. Tagung "Schon mal abschalten?!" in Hannover
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18.01. Berlin: 30 000 Menschen fordern: Stoppt Agrarindustrie!
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