Die Attac EKU-AG (Energie-Klima-Umwelt)

Willkommen auf der Homepage der Attac EKU-AG.

Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Es gilt: Keine soziale Gerechtigkeit ohne ökologische Gerechtigkeit und umgekehrt. Die EKU-AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu Projekten und Themen an dieser Schnittstelle zu arbeiten.
Für ein kurzes Profil unserer Aktivitäten haben wir einen Flyer erstellt. Außerdem findet ihr hier unseren jeweils aktuellen Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

 

Das nächste Treffen der EKU AG

... findet am 24. Januar 2016 in Hannover statt. Wir freuen uns über viele Mitstreiter*innen bei unseren Treffen.

Damit wir besser planen können, meldet Euch bitte vorher kurz unter eku[at]attac.de an. Danke!
Wenn ihr bisher noch nicht bei der AG dabei seid, aber gerne reinschnuppern wollt, schreibt uns bitte auch, was euch besonders an der AG interessiert.

27.01.2016: Ende Gelände Bündnistreffen vom 12. bis 14.02.2016

Einladung zum großen Ende Gelände Vorbereitungstreffen in Berlin

Noch gut drei Monate bis im Mai viele Menschen gemeinsam Vattenfall in der Lausitz deutlich zeigen wollen, dass hier Ende Gelände ist: Während Sigmar Gabriel gerade erneut verkünden ließ, dass er lieber mit der Kohlelobby plauschen will, anstatt den Kohleausstieg endlich anzugehen, will das Ende Gelände Bündnis gemeinsam mit vielen hunderten Menschen aus ganz Europa am Pfingstwochenende (13.05.- 16.05.) die Gruben in der Lausitz besetzen. Wie das geht, haben über 1500 Menschen gezeigt, die letzten Sommer bei Ende Gelände im Rheinland die Kohlebagger blockiert haben.
Vom 12. bis 14.02.2016 sind alle Interessierten zum internationalen Vorbereitungstreffen eingeladen um in die konkrete Phase der Mobilisierung und Aktionsvorbereitung einzusteigen und Ende Gelände 2016 zur Realität werden zu lassen.
Die vollständige Einladung findet ihr hier.
Anmelden könnt ihr euch unter ende-gelaende-anmeldung@riseup.net
Bitte gebt dabei an, wann ihr kommt und ob Ihr Übersetzung und/oder Kinderbetreuung benötigt.
Falls ihr einen Schlafplatz braucht, meldet Euch unter ende-gelaende-schlafen@riseup.net 
Auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände 2016 goes Lausitz!

04.01.2016: Ende Gelände 2016 Vorbereitungstreffen am 09.01.2016 in Hannover

Alle am Vorbereitungsprozess Interessierten herzlich eingeladen

Bei der erfolgreichen Aktion Ende Gelände im August 2015 besetzten weit über 1000 Leute im Braunkohletagebau Garzweiler 2 mehrere Bagger und setzten ein Zeichen dafür, dass die Bekämpfung des Klimawandels Handarbeit ist. Doch das war erst der Anfang: Vattenfall will in der Lausitz Gruben und Kraftwerke für möglichst viel Geld verkaufen, anstatt sie stillzulegen. Ein neuer Investor würde riesige Summen in die Braunkohle investieren und neue Tagebaue in die Landschaft reißen. Um den katastrophalen Klimawandel zu verhindern, muss die Kohle jedoch im Boden bleiben. Deswegen werden vielen Menschen vom 13. bis 16. Mai 2016 in der Lausitz mit einer großen Aktion zivilen Ungehorsams die Kohlebagger stoppen und möglichen Käufer*innen zeigen: Wer 2016 noch in Braunkohle investiert, bekommt Widerstand mitgeliefert.
Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Samstag, den 09.01.2016 voraussichtlich im UJZ Korn (Kornstraße 28 -30; 30167 Hannover; http://www.ujz-korn.de) voraussichtlich von 10 bis 18 Uhr statt und ist für alle am Vorbereitungsprozess Interessierten offen.
Bei Interesse oder Fragen meldet euch unter info@ende-gelaende.org.
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr auf dem aktuellen Flyer oder der Homepage.

20.12.2015: Sternmarsch im Tagebau Jänschwalde-Nord am 3. Januar 2016

Kohlekritischer Start ins neue Jahr

Am Sonntag, den 3. Januar 2016 findet zum neunten Mal der traditionelle Sternmarsch der vom geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer statt. Eine besondere Bedeutung gewinnt der Sternmarsch 2016 durch den angekündigten Verkauf der Kohlesparte durch Vattenfall. Er dient damit als Signal an eventuelle Käufer der Kohlesparte, dass sich die Region Tagebaupläne wie Jänschwalde-Nord nicht gefallen lässt! Der Marsch, der vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit der Agenda21 der Gemeinde Schenkendöbern veranstaltet wird, soll auch im Zeichen des Protestes gegen den benachbarten, in Polen geplanten Tagebau Gubin stehen, zu dem noch bis 12. Januar die Einwendungsfrist läuft. Treffpunkte sind: 13:00 Uhr in Grabko, 13:15 Uhr in Atterwasch oder 13:30 Uhr in Kerkwitz, in Kerkwitz besteht Bahnanschluss. Weitere Informationen findet ihr hier.
Für Pfingsten 2016 hat das Bündnis Ende Gelände angekündigt mit einer großen Aktion zivilen Ungehorsams die Kohlebagger in der Lausitz zu stoppen um möglichen Investoren zu zeigen: Wir kommen wieder bis der letzte Bagger ruht. Aktuelle Informationen findet ihr hier.

16.12.2015: Die Giftzähne des Papiertigers

Der Klimagipfel ist diplomatisch gelungen, physikalisch wirkungslos und politisch gefährlich

Nach Abschluss der Klimaverhandlungen herrschte am Samstag Feierstimmung in Le Bourget. Der Vertragstext wird als bahnbrechendes Abkommen bewertet. Auch die Kampagnenorganisaion Avaaz jubelt über den „brillanten und massiven Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit.“ Wer jahrelang das zähe Ringen um Formulierungen und eckige Klammern begleitet hat, der mag es tatsächlich als Erfolg werten, dass sich 196 eigensinnige Vertragsstaaten nun auf einen gemeinsamen Text einigen konnten. Der Preis für diese Einigung ist jedoch ein Abkommen, das so substanzlos geworden ist, dass das Wort „fossiler Brennstoff“ nicht einmal erwähnt wird. Doch der Papiertiger ist nicht nur wirkungslos, er birgt auch die Gefahr, Risikotechnologien und marktbasierte Klimaschutzmaßnahmen („False Solutions“) massiv aufzuwerten - dem müssen wir als soziale Bewegung entschieden entgegen halten.
Dorothee Häußermann
(aktiv u. a. in der EKU-AG)
wirft - ohne Anspruch auf eine vollständige Analyse - einen näheren Blick auf einzelne kritische Punkte des Abkommens und kommt zu dem Schluss:
Das 1,5 Grad Ziel ernst zu nehmen, bedeutet, den sofortigen Kohleausstieg einzuleiten. Wenn dieses Ziel mehr sein soll, als ein Piepsen des Papiertigers, braucht es nun nun massiven Druck von unten. Von uns.

Hier lest ihr den vollständigen Text. 

12.12.2015: COP21: Die Zeit der Appelle ist vorbei

Die Bewegung behält das letzte Wort: Trotz Versammlungsverbot mehr als 10.000 Menschen auf den Straßen von Paris 

Zum dem Ende des UN-Klimagipfels gingen heute über 10.000 Menschen trotz Versammlungsverbot auf die Straßen von Paris. Sie protestierten gegen die unzureichenden Ergebnisse der Gipfels und machten deutlich, dass es eine starke, globale Bewegung gibt, von der die Lösungen für die Klimakrise ausgehen. Gegen Mittag hielten die Menschen in der Nähe des Arc de Triumphe eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des Klimawandels ab. Anschließend stellte eine Menge von rotgekleideten Menschen, mit roten Blumen, Bannern, Regenschirmen "rote Linien" dar, die nicht überschritten werden dürfen, wenn die Möglichkeit eines ökologischen und sozialen Gleichgewichts bestehen bleiben soll.
Mehr lest ihr hier, bei Attac Frankreich oder unter  http://350.org/de/d12/ .
Pressemitteilung des Ende Gelände Bündnisses zum Pariser Abkommen.
Bilder der Aktionen findet ihr hier.

Update 10.12.2015: AKTUELLES zum COP21 in Paris und dezentral

Der Klimagipfel darf nicht ohne die Beteiligung von sozialen Bewegungen und der Zivilgesellschaft stattfinden.

Wer sonst, wenn nicht wir, soll Alternativen jenseits von Profit- und Wachstumlogik einbringen und für eine Welt ohne Ausbeutung, Ressourcenkriege und Klimachaos streiten? Klimawandel ist keine Luxusthema, das wir nach Belieben vertagen können – die Bewegung für globale Klimagerechtigkeit ist auch Friedensbewegung.... Weiter hier

Hier findet ihr einen aktuellen Überblick:

Am 29.11. fällt die Demonstration in Paris aus. Die Vorbereitungsgruppe der Gipfelproteste, Coalition Climat 21, ruft dazu auf, die dezentralen „Global Climate Marches“ zu unterstützen. In Paris wird eine Menschenkette stattfinden unter dem Motto: "state of climate emergency: for a climate of peace".
Eine PM von Attac zu den Verboten aller Demos findet ihr hier.

Es gibt in Paris zwei Orte zum Austausch der Aktivist*innen:
Der „Peoples' Summit“ (5./6. Dezember) findet statt, ebenso
die "Climate Action Zone ZAC“ (7. - 11. Dezember).
Schaut Euch die Programme von Aktivist*innen aus der ganzen Welt online an.

Weitere Informationen, Bilder und Videos zu den Protesten in Paris:
Page der Coalition Climat21
Die Proteste der Climate Games
Proteste gegen die
Greenwashing-Messe "Solutions COP21"
Überblick über Proteste, Artikel und Analysen

Red lines-Aktion am 12.12. in Paris - Der Plan: Um 12:00 Uhr werden Tausende von Menschen in ganz Paris in einem mächtigen und zugleich friedlichen Demonstrationszug praktischer Solidarität zu einem ganz bestimmten Treffpunkt strömen, der noch bekannt gegeben wird. Sie werden das letzte Wort haben demonstrieren, dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen.

Die Verhandlungspartner haben Handlungspläne vorgelegt, die die roten Grenzen der Klimasicherheit bereits überschreiten und alles deutet darauf hin, dass das abschließende Abkommen noch schwächer ausfallen wird. Das bedeutet, dass wir auch nach Ende der Verhandlungen weiterhin für ein konkretes Handeln kämpfen müssen. Mehr Infos zu den "Red lines" und Aktionstrainings: hier.

Bus nach Paris: Vom 10.12. bis 12.12. fährt ein Bus von Berlin nach Paris.
Infos zum Reisebüro "iwillbeinparis" findet ihr hier oder bei Facebook.
Wer einen warmen Schlafplatz mit Volxküche sucht, wird hier fündig.
Einzelpersonen
, die die Proteste in Paris unterstützen möchten, können sich gerne an eku@attac.de wenden.

Dezentrale Demonstrationen und Aktionen:

Für den 12. Dezember hat der BUND in Berlin eine Menschenkette um den Pariser Platz am Brandenburger Tor angemeldet. Treffen ist um 11.30 Uhr. Weitere (Bild-)Aktionen werden in über 15 deutschen Städten stattfinden u. a. in München, Frankfurt am Main, Bremen, Hannover, Mainz, Leipzig, am Braunkohletagebau Hambach und vor dem Kraftwerk Frimmersdorf am Tagebau Garzweiler I.
Für den 5. Dezember ist in Hamburg eine Fahrraddemo zum Kraftwerk in Moorburg geplant. Weitere Informationen findet ihr hier.
Am 29. November ist in Berlin ein großer Climate March mit Schwerpunkt Kohleausstieg. Auch dort wir Ende Gelände sichtbar sein. Mehr dazu hier.
Am 28. November startet in Stuttgart die Climate Parade, bei der auch Ende Gelände sichtbar werden wird. Genaueres lest ihr hier.
Daneben wird es sicher weitere dezentrale Aktionen geben, in denen Aktivist*innen zeigen, dass globale Klimagerechtigkeit hier bei uns beginnt: Fossile Energieträger müssen im Boden bleiben - "Leave it in the ground!"

07.12.2015: Das Klima wird in den Kohlerevieren verhandelt!

"Ende Gelände"-Blockaden in Braunkohlrevieren während des Klimagipfels in Paris

Am Morgen des 07. Dezember haben Aktivist*innen des Bündnisses "Ende Gelände" im Lausitzer Braunkohlerevier Abraumbagger und eine Transportbrücke besetzt und so die Braunkohleförderung unterbrochen. Die Baggerbesetzung bildet den letzten Punkt in einer Reihe dezentraler Aktionen. So hatten Aktivist*innen des Bündnisses bereits am Wochenende bei Leipzig und im Rheinland die Braunkohleförderung gestört. Die Aktionen stehen im Kontext des Weltklimagipfels/der Climate Games. Für Pfingsten 2016 kündigte das Bündnis „Ende Gelände“ eine Massenaktion zivilen Ungehorsams in der Lausitz an.

Hier findet ihr die Pressemitteilung des Bündnisses, Bilder und ein Video zur Aktion im Lausitzer Revier, Bilder aus dem Rheinland, das Hintergrund-Papier „Zahlen und Fakten zu Kohle und Klima“.

28.11.2015: Einladung zum Ende Gelände 2016 Vorbereitungstreffen in Berlin

Bei der erfolgreichen Aktion Ende Gelände im August 2015 besetzten weit über 1000 Leute den Braunkohletagebau Garzweiler 2 , mehrere Bagger und setzten ein Zeichen dafür, dass die Bekämpfung des Klimawandels Handarbeit ist. Vom 8.-9. November haben sich ca. 200 Menschen bei der Aktionskonferenz in Leipzig getroffen und entschieden die Kampagne Ende Gelände 2016 weiter zu machen und eine Massenaktion des Zivilen Ungehorsams in der Lausitz durchzuführen.

Nun gilt es die Ideen zu konkretisieren und in den Arbeitsprozess einzusteigen. Hiermit laden wir euch alle herzlich ein beim offenen Vorbereitungstreffen der Kampagne Ende Gelände 2016 teilzunehmen. Zentral wird an diesem Wochenende der Start der Kampagne zu diskutieren sein.
Die Einladung mit allen Informationen zu Ort, Zeiten, Schlafplätzen, Anmeldung usw. findet ihr hier.

19.11.2015: Demonstrationen anlässlich des COP 21 verboten

Laut Pariser Polizeipräsidium sind wegen der tragischen Attentate vom 13. November der weltweite Marsch für das Klima am 29. November und die für den 12. Dezember geplanten Mobilisierungen in Paris verboten worden. Trotz des Verbots der Demonstrationen anlässlich des COP21 sind die französischen Aktivist*innen entschlossen, den Stimmen der Klimabewegung Gehör zu verschaffen. Das Klimaforum und die "Climate Action Zone" werden im legalem Rahmen stattfinden. Wir halten euch hier über aktuelle Mitteilungen aus Paris auf dem Laufenden. Wenn ihr nicht nach Paris fahrt: Versammelt euch in euren Städten, um für Klimagerechtigkeit zu protestieren. Es ist dringlicher denn, für eine andere Welt einzustehen!

Hier lest ihr eine aktuelle Pressemitteilung und ein ausführlicheres Statement der Coalition Climate 21.

November 2015: Aktueller Newsletter der EKU-AG

Newsletter November 2015

Mit Attac-Sommerakademie, Klimacamp, Degrowth-Sommerschule und Ende Gelände liegen wichtige und erfolgreiche Ereignisse der Klimabewegung hinter uns. Darüber wollen wir euch im aktuellen Newsletter der Attac-AG Energie, Klima, Umwelt (EKU-AG)berichten – und euch gleich zu den kommenden Aktivitäten einladen: einer Aktionskonferenz zu Anti-Kohle-Kampagnen 2016 und zu den Protesten rund um den internationalen Klimagipfel in Paris. Wir würden uns freuen, wenn die folgenden Zeilen euch Lust machen dabei zu sein.

Hier findet ihr den kompletten Newsletter. Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Eure EKU-AG

7.-8.11.2015: ENDE GELÄNDE ...und wie weiter?

Aus der Einladung zur Aktionskonferenz:

"Liebe Freundinnen und Freunde,
mit Ende Gelände hat im August die bislang größte Aktion Zivilen Ungehorsams der Klimabewegung stattgefunden. 1.500 Menschen haben die Kohlegrube Garzweiler besetzt. Viele haben sich das erste mal an so einer Aktion beteiligt. Trotz massiver Gewalt und Repressionsdrohung von Seiten der Polizei und RWE haben wir uns nicht aufhalten lassen und haben die Kohlebagger zum Stillstand gebracht. Außerdem hat Ende Gelände hat den Widerspruch zwischen Klimaschutz und Kohleabbau wieder in die bundesweiten Medien gebracht. Für viele war das eine anspruchsvolle, aber auch ermutigende Erfahrung die Lust auf mehr macht!

Es geht um's Ganze
Klar ist, dass eine einmalige Aktion nur ein Zeichen setzten kann. Gleichzeitig stellt sich im Vorfeld der internationalen Klimaverhandlungen in Paris erneut die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Gipfelprotesten. Wir glauben: Nach dem Vorbild der Anti-Atom- Bewegung können wir zu einer Bewegung werden, die den Profiten von fossiler Industrie und Energiekonzernen unsere Vielfalt, Entschlossenheit und Vielheit entgegensetzt..."
Den weiteren Text und alle Infos findet ihr hier.
Infos zur Kampagne unter https://ende-gelände.org/.
Für Schlafplätze meldet euch bitte bis zum 1. November an unter: veranstaltungen@ende-gelände.

Oktober 2011: Veranstaltung zu Klimagerechtigkeit und den Chancen der UN-Verhandlungen in Paris

Angebot für Attac- und andere interessierte Gruppen

„Ende Gelände“ - rund 1000 Menschen legten im August den Braunkohletagebau Garzweiler lahm. Das ist die Antwort der deutschen Klimabewegung auf den diesjährigen UN-Gipfel. Diese Botschaft wollen wir nicht nur zu den Klimaverhandlungen nach Paris tragen, sondern wir wollen vor allem im nächsten Jahr noch kraftvoller für den Kohleausstieg streiten. Darum haben wir ein Angebot für euch: Wir kommen gerne vor - aber auch nach - Paris zu euch und diskutieren mit euch bei einer öffentlichen Veranstaltung über Klimagerechtigkeit und die Chancen von Paris, erzählen vom heißen Anti-Kohle-Sommer und beraten mit euch über zukünftige Attac-Aktivitäten.
Nachdem wir von der Attac EKU-AG schon die Proteste anlässlich des internationalen Klimagipfeln in Kopenhagen mitorganisiert haben, steht nun die nächste große UN-Klimakonferenz in Europa vor der Tür: Vom 30.11. bis 11.12. tagt die COP21 in Paris. Wieder sind die Hoffnungen groß, dass diesmal endlich der Durchbruch gelingt und ein Nachfolgeabkommen für das schon seit Jahren ausgelaufene Kyoto-Protokoll beschlossen werden kann. Doch schon jetzt ist klar, dass der Gipfel keinen substanziellen Beitrag zu einem ernsthaften, geschweige denn einem gerechten Klimaschutz leisten wird. Deshalb müssen wir selbst aktiv werden, die unmittelbaren Verursacher der Klimakatastrophe adressieren und uns für eine tatsächlich nachhaltige Produktions- und Lebensweise einsetzen.
Zum Glück kämpfen schon seit Jahren Umweltgruppen gegen die Kohleindustrie in Deutschland. 2015 war ein Höhepunkt dieser Proteste. Im Frühjahr kamen XXX zu einer Menschenkette im Rheinischen Braunkohlerevier zusammen und im Sommer diskutierten auf dem Klimacamp im Rheinland bis zu 1500 Aktive über Wege aus der Wachstumsgesellschaft und blockierten mit der Aktion "Ende Gelände" die apokalyptischen Kohlebagger. Das ist die Antwort der deutschen Klimabewegung auf den diesjährigen UN-Gipfel. Diese Botschaft wollen wir nicht nur nach Paris tragen, sondern wir wollen vor allem im nächsten Jahr noch kraftvoller für den Kohleausstieg streiten.

Interesse an einer Veranstaltung zu Klimagerechtigkeit und den Chancen der UN-Verhandlungen in Paris? Dann schreibt uns an und eine Referentin oder ein Referent der EKU-AG kommt zu euch in die Stadt, soweit es uns möglich ist.

28.10.2015: Gegen die Kriminalisierung der Anti-Kohle-Proteste

Solidaritätserklärung mit den Aktivist_innen im Rheinischen Revier

Nach der "Ende Gelände"-Aktion erklären sich Attac sowie etliche Nichtregierungsorganisationen mit verschiedenen Formen des Widerstandes gegen Kohlekraft solidarisch:
Das vergangenen Wochenende des Kohlewiderstands war erfolgreich und nötig. Etwa 1.500 AktivistInnen von „Ende Gelände“ brachten die Kohlebagger im Tagebau Garzweiler zum Stehen – die bisher größte Aktion zivilen Ungehorsams gegen Kohlekraft hierzulande. Gleich nach „Ende Gelände“ blockierten AktivistInnen anderer Gruppen einen Bagger im Hambacher Tagebau und stoppten über viele Stunden die dortige Kohlebahn. Wir sehen dies als aufrüttelnde Signale zum Ausstieg aus einer global zerstörerischen Technologie.
Alle Blockaden des Wochenendes waren konsequent friedlich und nicht-eskalativ. Trotzdem kam es zu erheblichen Verletzungen von AktivistInnen, z.B. durch Schlagstöcke und massiven Pfefferspray-Einsatz, zu Gefährdung durch vorenthaltene Flüssigkeitsversorgung, im Hambacher Tagebau durch eine (trotz Ankettung) weiter rollende Bahn. Es gab über 300 Ingewahrsamnahmen. Nach Presseberichten kündigte RWE Strafanzeigen in rund 800 Fällen an, auch gegenüber JournalistInnen.

Wir, die unterzeichnenden Organisationen, erklären unsere Solidarität mit den Aktivist_innen der Anti-Kohle-Proteste des vergangenen Wochenendes:

  • Wir protestieren scharf gegen die völlig unverhältnismäßige Härte von Polizei und RWE-Security gegenüber den AktivistInnen und einigen JournalistInnen.
  • Wir fordern RWE auf, den berechtigten zivilen Ungehorsam nicht juristisch zu verfolgen, sondern jetzt den Kohleabbau zu beenden, der Menschen weltweit gefährdet und ganze Landstriche verwüstet.
  • Wir fordern schnelle und klare Entscheidungen der Bundes- und Landespolitik für den Kohleausstieg und einen menschen- und klimafreundlichen Strukturwandel.
  • Das Wochenende der Anti-Kohle-Blockaden war ein klares Signal: Menschen warten nicht mehr auf Appelle und Verhandlungen. Globale Klimagerechtigkeit heißt Kohleausstieg jetzt.

Die Solidaritätserklärung wurde unterzeichnet von folgenden Organisationen:
AG Post Fossil, Attac, BI Stoppt Temelin, Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), Buirer für Buir, Campact, Informationsbüro Nicaragua, Lebenslaute, Oxfam, Robin Wood, Rote Hilfe e.V., Rote Hilfe e.V./Ortsgruppe Bielefeld, Urgewald, Weed

Organisationen die die Erklärung mit unterzeichnen wollen, können eine mail an info@ende-gelaende.org schreiben und werden auf die Liste aufgenommen.

24.10.2015: Gutes Leben ohne Armut und Klimakollaps!

Wachstumskritische Tagung am Samstag, 24. Oktober 2015 in Hannover
Die bundesweite Attac-Projektgruppe zum Schwerpunkt Wachstumskritik - Globale Armut und Naturzerstörung solidarisch überwinden, lädt euch am 24. Oktober 2015 von 10.30 Uhr bis 19.00 Uhr zur wachstumskritischen Tagung Gutes Leben - ohne Armut und Klimakollaps! ein.
Dabei wollen wir zunächst fragen: Wie kann Wachstumskritik bei Attac konkretisiert und in praktische Aktivitäten umgesetzt werden?
Für uns ist klar, solidarische Wachstumskritik heißt nicht Verzicht, sondern ein gutes Leben für alle und deshalb ist es wichtig, zu unterscheiden zwischen Mitteln zum Leben und Mitteln zum Profit. Als allgemeine Grundsätze für die politische Intervention können gelten:
Was zum guten Leben der Menschen nichts beiträgt, ist verzichtbar.
Das Soziale muss dem Profitstreben entzogen werden, weitere Lebensbereiche so bald wie möglich.
Gesellschaftliche (öffentliche) und demokratischkontrollierte Lösungen sind für die Menschen vorteilhafter als profitorientierte Konzepte.
Wir wollen Lösungsansätze unter Berücksichtigung dieserGrundsätze vorstellen und Kampagnen dazu entwickeln. Wir fragen dabei natürlich auch:
Was bedeutet dies für die Arbeitsplätze? Wie lassen sich Schrumpfungsprozesse sozial erträglich gestalten undwie könnte das alles gesellschaftlich ausgehandelt werden?
Die vollständige Einladung mit näheren Informationen zu Anmeldung, Programm und Anreise findet ihr hier. Unter www.attac.de/wachstumskriti /24-10 findet ihr mehr zum Programm und über die Referent*innen.

11. & 12.9.2015: Einladung zum Crashkurs Rohstoffpolitik

Für politisch Aktive und MultiplikatorInnen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOsFreitag, 11. September 2015, 11.00 Uhr bis Samstag, 12 September 2015, 16.30 Uhr in Dresden und FreibergAls wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außen­wirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure und ihre Strategie zur Rohstoffgewinnung ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern. Zudem werden Forderungen nach Ressourcengerechtigkeit und alternativen Konzepten zur Rohstoffgewinnung diskutiert.
Zum Einladungsschreiben mit genaueren Angaben zum Programm sowie allen Informationen zur Anmeldung/ Bewerbung geht´s hier.
Veranstalter:
PowerShift, Inkota Netzwerk und Brot für die Welt
Kooperationspartner
: FIAN Deutschland, Christliche Initiative Romero, Oxfam Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, Stiftung Asienhaus, philippinenbüro im Asienhaus, FDCL, kolko, Africavenir, attac, Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen, NABU, infoe, Heinrich Böll Stiftung
Kontakt/Organisation
: Kaspar Röttgers, PowerShift e.V., _Kaspar.Roettgers@power-shift.de <mailto:Kaspar.Roettgers@power-shift.de>_; mobil: 0160-7963155

August 2015: Last Call zum Anti-Kohle-Sommer

Große Tage stehen vor der Tür

Nach einer Demo vor dem Braunkohlekraftwerk Jänschenwalde am Samstag, an der sich hunderte Klimaschützer beteiligten endete am Sonntag, 09.08. bereits das Lausitzer Klima- und Energiecamp. Aktuell läuft seit dem 07. bis zum 17.08. das Klimacamp im Rheinland. Parallel findet die Degrowth Sommerschule auf dem Rheinländer Klimacamp statt (09. bis 14.8.). Vom 14. bis 16.8. heißt es dann: Ende Gelände. Auch Attac-Aktive werden sich an der Blockade der Kohlebagger im Tagebau Garzweiler beteiligen.
Alle weiteren Infos zu den Camps und der Sommerschule findet ihr unter:
www.klimacamp-im-rheinland.de
http://www.degrowth.de/de/sommerschule-2015/
http://www.lausitzcamp.info/english-information/
Und hier die letzten Neuigkeiten zu der Kampagne Ende Gelände:
Am Samstag, den 15.08. wird es auch eine breit aufgestellte Antikohle-Demo geben. Motto: "Kohleausstieg Jetzt!" Die Demo, die sich explizit solidarisch auf "Ende Gelände" bezieht, beginnt um 14 Uhr in Immerath am Dom.
Hier gehts zum entsprechenden Facebook-Event.
Weitere Infos findet ihr auch auf der Robin Wood-Website.
Attac hat mich vielen anderen Organisationen der Umweltbewegung eine Solidaritätserklärung für Ende Gelände veröffentlicht.
Außerdem könnt ihr mit einer Absichtserklärung auch ganz persönlich erklären, dass ihr bei Ende Gelände mitmachen werdet.
Schließlich könnt ihr der Initiative auch helfen, indem ihr ein paar Euro für die Aktion spendet.
Es gibt viele Wege, sich an dem Kampf gegen die schmutzige Kohleindustrie und den verheerenden Klimawandel zu beteiligen. Wir freuen uns, wenn ihr auf die eine oder andere Weise im Rheinland dabei seid. Wir sehen uns.

August 2015: "Diesen August ist Ende Gelände the place to be" Naomi Klein

Juli 2015: Solidarität mit dem friedlichen Protest gegen die Kohle

Ein deutliches Zeichen gegen Kohlekraft ist jetzt nötig

 

Attac sowie etliche weitere Nichtregierungsorganisationen solidarisierten sich am 24. Juli 2015 mit folgender Solidaritätserklärung mit friedlichen Protesten gegen Kohlekraft:

Das Verbrennen von Kohle ist eine der Hauptursachen des globalen Klimawandels. Unter dessen katastrophalen Folgen, Dürre und Hunger, Artensterben, Wetterextremen und Überflutungen leiden Millionen Menschen, besonders im Süden der Welt, viele müssen bereits heute fliehen. Internationale Klimaverhandlungen, wie COP21 in Paris bleiben letztlich erfolglos, solange Kohle, Öl und Gas weiter gefördert werden. Deshalb haben in den vergangenen Jahren viele Menschen weltweit das Heft des Handelns selbst übernommen. Sie haben gemeinsam hunderte Kohlekraftwerke verhindert und fordern den Ausstieg aus dem Kohleabbau.

Das Rheinische Braunkohlerevier ist Symbol der Zerstörungen durch Kohle und des lebendigen Widerstands dagegen. Mit vier großen Braunkohlekraftwerken stehen in der Region einige der größten CO2-Schleudern Europas. Die Tagebaue schlucken Ortschaften und Wälder, zerstören Grundwasser, ihr giftiger Staub weht bis in die Großstädte. Dagegen wehren sich seit langer Zeit Menschen vor Ort ebenso wie Umweltverbände und andere Organisationen. Sie haben das Rheinland zum Ort unterschiedlicher Proteste gemacht. Viele fordern einen nachhaltigen Strukturwandel für die Kohlereviere und zukunftsfähige Arbeitsplätze statt Kohleindustrie. Viele verstehen sich als Teil einer globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit.

Trotz massiver Gefahren der Klimaveränderung und gegen alle Proteste halten die Energiekonzerne unbeirrt an der Kohleförderung und -verstromung fest. Auch die Signale aus Bundes- und Landesregierungen sind völlig unzureichend, um eine Umkehr einzuleiten. Wir fordern weiterhin die politischen Entscheidungsträger auf, jetzt rasche Schritte zum Kohleausstieg zu beschließen. Aber selbst die geplante „Kohleabgabe“ für die dreckigsten Kraftwerke wurde auf Druck der Kohlelobby zurückgenommen.

Wir, die unterzeichnenden Organisationen, sind erschüttert über diese Politik und die existenzielle Gefährdung von weltweit Millionen Menschen durch den Klimawandel. Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen den Kohleabbau gezwungen sehen.

Der Konsens der Kampagne „Ende Gelände“ betont Sicherheit und Transparenz für alle Beteiligten und schließt die Zerstörung von Infrastruktur und eine Gefährdung von Menschen durch die Aktion aus. Ziviler Ungehorsam gegen existenzielle Gefahren und Missstände hat eine lange und bedeutende demokratische Tradition. So würde es ohne den - auch ungehorsamen - Widerstand gegen Atomkraft keinen Atomausstieg geben.

„Ende Gelände“ ist aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die schon heute vom Klimawandel bedroht sind. Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen in ihrem friedlichen Protest gegen die Kohle.

 

Die Solidaritätserklärung wurde unterzeichnet von folgenden Organisationen:

350.org

Attac Deutschland

BürgerBegehren Klimaschutz

Bundeskoordination Internationalismus (BUKO)

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.)

Bund für Umwelt und Naturschutz, Landesverband NRW e.V.

Bund für Umwelt und Naturschutz, Landesverband Sachsen e.V.

BUNDJugend NRW

Campact

FIAN Deutschland e.V.

Initiative Buirer für Buir

NaturFreunde Deutschlands

Oxfam Deutschland e.V.

PowerShift

Robin Wood

Umweltinstitut München e.V.

Urgewald

WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V.

 

 

Juli 2015: Ende Gelände - Massenaktion Zivilen Ungehorsams im Rheinischen Braunkohlerevier

Juli 2015: Massen gegen Kohle - Save the Date!

Ende 2015 werden in Paris die 21. UN-Klimaverhandlungen stattfinden. Das Ergebnis - wir ahnen es jetzt schon - wird kläglich sein. Doch parallel dazu steigen die CO2 Emissionen weltweit an, sodass eines klar ist: es muss ernst gemacht werden mit dem Kohleausstieg!

Daher mobilisiert vom 14. bis 16. August, zum Höhepunkt des Klimacamps im Rheinland (http://klimacamp-im-rheinland.de/) das Bündnis „Ende Gelände“  zu einer breit angelegten Aktion des zivilen Ungehorsams. Dabei wollen so viele Menschen wie noch nie den Braunkohletagebau Garzweiler lahmlegen und sich damit einer wesentlichen Ursache des Klimawandels entgegengestellen. Auch Aktivist*innen von Attac werden sich beteiligen. Umweltverbände und verschiedene NGOs solidarisieren sich mit der Aktion und rufen für den 15. August zu einer begleitenden Demonstration im Tagebaugebiet au.

Informationen zu der Aktion findet ihr unter https://ende-gelaende.org/, dort könnt ihr auch einen Newsletter abonnieren um stets auf dem Laufenden zu sein und gut vorbereitet zu der Aktion zu starten

Wenn du die Aktion schon jetzt unterstützen möchtest, kannst du unter https://ende-gelände.org/de/ichbindabei eine Absichtserklärung abgeben oder an Inhaber: EG

Verwendungszweck: Spende

IBAN: DE95430609674018036801

BIC: GENODEM1GLS

spenden. Die Spenden an dieses Konto sind nicht abzugsfähig und es werden auch keine Spendenquittungen ausgestellt! Für weitere Spendemöglichkeiten wende dich bitte an finanzen@ende-gelaende.org

 

 

Juli 2015: Ein Sommer der Klimagerechtigkeit …und Attac ist mittendrin

### Newsletter Juli 2015 ###

Attac-AG Energie, Klima, Umwelt (EKU-AG)

 

Liebe Newsletterempfänger*innen der EKU-AG,

dass Eisbären ertrinken, ist schlimm - aber nur ein Teil der Geschichte. Ökologische Krisen sind soziale Krisen und treffen Arme und Benachteiligte am stärksten, obwohl die Begüterten ihre Hauptverursacher sind. Naomi Klein argumentiert in ihrem Buch „Die Entscheidung“ überzeugend, dass Klimaschutz und der Kampf um soziale Gerechtigkeit untrennbar zusammen gehören. Ein starkes soziales Netz verhindert, dass Menschen lediglich aus Angst einer womöglich zerstörerischen Lohnarbeit nachgehen. Es eröffnet die Möglichkeit, unabhängig von Existenzangst darüber zu diskutieren, welche Tätigkeiten und Produktionsbereiche wir gesellschaftlich wichtig finden - und welche wir lieber abschalten sollten.

Das alles klingt schön und plausibel. Aber wo stehen wir heute? Wieso demonstrierten Ende April in Berlin 15.000 Menschen von Gewerkschaften und Energiekonzernen gegen eine Klima-Abgabe für Kohlekraftwerke? Klimaschutz als Klassenfeind…. wie kann es zu dieser Konstellation kommen? Die Pro-Kohle-Demonstration in Berlin wirkt wie ein Bumerang ins Gesicht einer Umweltbewegung, die soziale Fragen zu sehr vernachlässigt hat. Gemeinsam mit anderen Gruppen und Netzwerken wird sich Attac weiter dafür einsetzen, dass aus dem Eintreten für Klimaschutzmaßnahmen ein Kampf um Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit wird.

In diesem Sommer gewinnt die europaweite Klimagerechtigkeitsbewegung mächtig an Schwung. Das liegt unter anderem am UN-Klimagipfel, der Ende des Jahres 2015 in Paris stattfinden wird. Weite Teile der Bewegung erhoffen sich vom Gipfel keine echten Lösungen mehr, nehmen ihn vielmehr als Anlass, um sich zusammenzuschließen und zu zeigen: Wir müssen selbst dafür sorgen, dass fossile Ressourcen im Boden bleiben. So wird bespielsweise in Amsterdam ein Kohlehafen belagert, in Spanien ein Fracking-Bohrfeld blockiert.

Es geht nicht nur um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre - es geht darum, wie wir unser Zusammenleben und -wirtschaften gestalten wollen. Attac kann dazu einige Lösungsideen beitragen.

Die Attac-EKU-AG ruft zum Sommer der Klimabewegung auf! Ob Klimacamp, die Massenaktion„Ende Gelände“ oder das Thema Post-Wachstumsökonomie – die AG bietet Referent*innen für Eure Abendveranstaltungen an; Anfragen unter eku@attac.de.

 

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht

Eure EKU-AG

 

Inhalt

1. # Die EKU-AG bei der Attac Sommerakademie #

2. # Klimacamp in der Lausitz #

3. # Klimacamp und Degrowth-Sommerschule im Rheinland #

4. # Ende Gelände „Kohlebagger stoppen, Klima schützen“ #

5. # Crashkurs Rohstoffpolitik #

6. # Rückblick Kohlegespräche #

7. # Paddelaktion in Hamburg #

8. # Lesetipp Energiewende und Energiearmut #

9. # Termine #

 

### Wenn ihr diesen Newsletter in Zukunft gerne automatisch kriegen wollt, geht einfach auf folgenden Link: https://listen.attac.de/mailman/listinfo/eku-news

 

### Kontakt zur EKU-AG: eku[at]attac.de

 

 

Baggerblockade bei den UNFCCC Klimaverhandlungen in Bonn - Kampagne Ende Gelände lädt zur Aktion im Rheinischen Braunkohlerevier ein

2. Pressemitteilung der Kampagne „Ende Gelände – Kohlebagger stoppen, Klima schützen!“

Bonn, 10.6.2015. 25 AntikohleaktivistInnen der Kampagne „Ende Gelände“ haben heute bei einem öffentlichen Aktionstraining mit einer Sitzblockade symbolisch einen Braunkohlebagger vor dem Tagungsort der Zwischenverhandlungen für ein UN Klimaabkommen blockiert. Die AktivistInnen kündigten an, im August mit mehr als Tausend Menschen im Rheinischen Braunkohlerevier einen Braunkohletagebau zu betreten und die Bagger zum Stillstand zu bringen.


Dorothee Häußermann, Pressesprecherin der Kampagne sagt: „Diese Zwischenverhandlungen in Bonn haben ebenso wie der G7 Gipfel erneut gezeigt, dass Klimakonferenzen und Gipfel alleine keinen echten Klimaschutz bringen. Deshalb legen wir selbst Hand an und stoppen mit einer Baggerblockade zumindest für eine Weile den klimaschädlichen Braunkohleabbau.“


Das Rheinische Braunkohlerevier ist mit seinen Tagebauen und Kraftwerken der größte CO2 Emittent in Europa. Dort laufen die ältesten und ineffizientesten Braunkohlekraftwerke Deutschlands. Die derzeit auf Bundesebene diskutierten Einsparungen von CO2 Emissionen durch eine Klimaabgabe würden als erstes bei diesen Kraftwerken ansetzen.


Martin Weis, Pressesprecher der Kampagne sagt: „Wenn es RWE und der Kohlelobby gelingt, selbst die kleinsten Ansätze für einen Kohleausstieg zu verhindern, können wir das nicht hinnehmen. Echter Klimaschutz braucht den Kohleausstieg und wir fangen damit vom 14.-16. August schon mal an. Für die Braunkohle ist „Ende Gelände“.

“Die Aktion „Ende Gelände – Kohlebagger stoppen, Klima schützen!“ findet vom 14.-16. August in einem Tagebau des Rheinischen Braunkohlereviers statt. Außer der Blockade der Bagger im Tagebau selbst sind auch niedrigschwelligere Aktionen auf Zufahrtsstraßen und im öffentlichen Raum geplant. Die Kampagne veranstaltet im Vorfeld der Aktion zahlreiche Informationsveranstaltungen.


Weitere Informationen zur Kampagne:
Dorothee Häußermann, Pressesprecherin
01577-0584656
Martin Weis, Pressesprecher
01575-3332728

presse@ende-gelaende.org

https://www.ende-gelände.org

Twitter: @ende__gelaende

 

 

Kohlegespräche über Wachstum und Klimagerechtigkeit - mit Podium und Publikum

 

Wir müssen reden. Über Klimawandel – Braunkohletagebaue - die Verwüstung ganzer Landstriche. Darüber, was unser lokales Kohlekraftwerk mit den Flüchtlingsbooten auf dem Mittelmeer zu tun hat. Darüber, was wir durch Wirtschaftswachstum verlieren - und wer davon profitiert. Und darüber, wie wir angesichts des scheiternden UN-Klimaprozesses eine Massenbewegung aufbauen können - gegen Kohle, für eine sozial-gerechte Energiewende.

 

Wir laden ein:

  • zu Gesprächen über Kohle, Wachstum, Klimagerechtigkeit - mit Referent*innen und mit Menschen aus Ihrer Stadt, aus Ihrer Region.
  • zum Kennenlernen, Austauschen, Vernetzen, Pläne schmieden
  • zur Unterstützung von bestehenden Initiativen – gegen Kohlekraft, für eine konsequente
  • Energiewende, solidarische Postwachstumökonomie und weltweite Klimagerechtigkeit.

 

Eintritt frei

 

Termine:

  • Hamburg, 7. Juni, Centro Sociale
  • Aachen, 8. Juni, 20 Uhr, Café Papillon
  • Aachen, 9. Juni, KuKuK, 20 Uhr
  • Leipzig, 16. Juni, 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels
  • Augsburg, 17. Juni, 20 Uhr, Rheingold
  • Mainz, 18. Juni, Haus der Jugend

 

Organisiert von:

Rosa-Luxemburg Stiftung, Attac, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Attac (Logos)

 

 

 

Der Kampf um den Braunkohlestrom schlägt hohe Wellen

 

 

Für Samstag, den 25. April ruft ein breites Bündnis zu einer Menschenkette gegen Braunkohle im Rheinland auf. Für den selben Tag hat die IG BCE zu einer Großdemonstration für Kohle in Berlin aufgerufen.

Über die Medien wurde Panik geschürt vor Arbeitsplatzverlusten, indem schlichtweg falsche Zahlen verbreitet werden. Wenn der Strom aus den den dreckigsten und ineffizientesten Braunkohlekraftwerken wie von Gabriel geplant gedrosselt wird, dann wäre tatsächlich nur ein Bruchteil der häufig genannten Arbeitsplatzzahlen betroffen. Wenn wir die Sorgen der Beschäftigten wirklich ernst nehmen, bedeutet das, umgehend einen sozial gerechter Strukturwandel einzuleiten. Diesen zu verschleppen schadet den Regionen, in den Braunkohle immer noch wichtig ist, ebenso wie der Energiewende und dem Klimaschutz.

Mit Blick auf die Großdemonstration der IG BCE ist Unterstützung nötig, damit viele Menschen an der Menschenkette teilnehmen und zeigen, dass konsequenter Klimaschutz nicht mit einer Ausweitung der Kohleförderung vereinbar ist.

Mobi Video

https://www.youtube.com/watch?v=lCO9sXLEJ-8#t=24

http://www.attac-koeln.de/

sovie-koelner-gruppe-gegen-braunkohle.de       

Anfahrt zur Menschenkette

Die Menschenkette findet am Samstag den 25.04 um 13:00 Uhr am Tagebau Garzweiler bei Köln statt. Für diejenigen, die mit der Bahn anreisen wollen, wird es ab den Bahnhöfen Hochneukirch und Erkelenz zwischen 11:00 und 12:40 Uhr kostenlose Shuttlebusse geben. Anders als bei der Anreise mit Bus kann es hier aber zu Wartezeiten kommen.

Ausführliche Infos unter
http://anti-kohle-kette.de/anreise

Programm und Ablauf der Menschenkette

Der Beginn der Menschenkette ist für 13 Uhr geplant, um 15:00 Uhr findet eine Abschlusskundgebung in Immerath statt. Das Dorf Immerath musste für die Braunkohle größtenteils bereits geräumt werden – hier werden die Folgen des Tagebaus direkt spürbar und sichtbar. Mit unserer Abschlussfeier lassen wir den Ort noch einmal aufleben. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Tee und Kuchen entlang der Kette und warmen Essen auf der Abschlusskundgebung gesorgt

www.anti-kohle-kette.de

 

 

 

Crashkurs Rohstoffpolitik Oktober 2014

Tom Grundy/stockfresh.com

 

Deutschland zählt zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Die Bundesregierung richtet sich bei ihrer Rohstoffstrategie vor allem nach den Interessen der Wirtschaftsakteure und sichert die Verfügbarkeit der von Metallrohstoffen, Industriemineralien und Energierohstoffen. So forciert sie den weltweiten freien Handel mit Rohstoffen, bei dem Umwelt-, sozial- und Entwicklungsanliegen wenn überhaupt eine untergeordnete Rolle spielen.


Dieser Crashkurs führt in Themen der Rohstoffpolitik ein und legt dabei besonderen Fokus auf ihre sozialen und ökologischen Folgen. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet, wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Abbau von Kohle in Deutschland und dessen langzeitige Folgen, sowie auf den sozial-ökologischen Aspekten der Gewinnung metallischer Rohstoffe.

Ihr seid alle herzlich eingeladen euch für den Crashkurs anzumelden. Die vollständige Einladung und Einzelheiten findet ihr hier.

 

Einladung zum Aktionsratschlag für 2015 vom 02. bis 05.10. in Köln

 

Kein zweites Kopenhagen für die Klimabewegung!  Wo, wie und wann können wir unseren Widerstand in einer Massenaktion 2015 zuspitzen?

Liebe Freundinnen und Freunde,

2015 werden in Paris die Verhandlungen zu einem neuen Klimaabkommen stattfinden. Wir Aktivist*innen von EKiB glauben nicht, dass diese oder andere Verhandlungen den Klimawandel aufhalten werden. Die Herrschenden kümmern sich nur um ihre Profite, wir kümmern uns um die CO2-Reduktion!

Wir sind der Meinung, dass es Zeit ist, dass wir selber aktiv werden müssen. Anstatt uns 2015 ausschließlich direkt an den Klimaverhandlungen in Paris abzuarbeiten, wollen wir das nächste Jahr für eine großangelegte Massenaktion des zivilen Ungehorsams nutzen, die sich direkt gegen CO2 Quellen an Orten, an denen der Klimawandel gemacht wird, wendet.

Die Aktion 2015 wollen wir nun mit möglichst vielen Menschen und Gruppen planen und vorbereiten und laden euch deshalb zu einem Aktionsratschlag vom 03.-05. Oktober 2014 in Köln ein.

Während der Kampagne “Kohleausstieg ist Handarbeit” haben wir schon sehr gute Erfahrungen mit transnationaler Vernetzung gesammelt und wollen daran anknüpfen. Deshalb sind auch besonders Gruppen, die nicht aus Deutschland kommen, eingeladen nach Köln zu kommen und mitzumachen. Um Übersetzung wird sich gekümmert.

Für uns gehören Widerstand und der Aufbau von wirklichen Alternativen zusammen um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Deshalb sind auch Menschen die sich mit Themen wie dem “Buen Vivir” aus Lateinamerika beschäftigen oder Teil der “Degrowth”-Bewegung aus dem globalen Norden sind, oder der grade in Frankreich aufkommenden “Alternatiba”-Bewegung auch herzlich eingeladen.

Klimaschutz ist Handarbeit! Kommt deshalb vom 03.- 05 Okt. nach Köln!

Weitere Informationen findet ihr auf: http://ekib.blogsport.eu/

Bitte leitet die Einladung an Gruppen und Personen weiter, die an dem Treffen Interesse haben könnten. Für Essen, einfache Unterkunft und Übersetzung ist gesorgt. Bitte meldet euch zwecks Planung bis mitte September bei info@ausgeco2hlt.de an.

invitation_action_plenary_meeting

Invitation_french_callout

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Ende August: ESU 2014 in Paris und Menschenkette in der Lausitz

 

Endlich ist es soweit: Nach den beiden großen Europäischen Sommeruniversitäten 2008 und 2011 in Deutschland geht es dieses Jahr nach Paris!
Vom 19. bis 23. August kommen mehr als tausend Aktive und Freund_innen von Attac und aus den sozialen Bewegungen Europas sowie anderen Teilen der Welt in den Räumen der Universität Paris-Diderot zusammen. Entlang der Themenblöcke "Die EU – Sieht so Demokratie aus?", "Soziale und ökologische Dimensionen der Krise" und "Europa in der Welt: Strategien der globalen Machtverschiebung" bieten 120 Seminare und Workshops und neun große Versammlungen einen Rahmen, um an grenzübergreifenden Kampagnen zu arbeiten.

 

Auch wir als AG Energie Klima Umwelt rufen alle 27.000 attacies auf nach Paris zu fahren, auch weil die europaweite Vernetzung zu Projekten der sozialökologischen Transformation jetzt so wichtig ist!

 

Zeitgleich zur ESU in Paris findet in der Lausitz nicht nur das alljährige Klima- und Energiecamp statt, sondern in diesem Jahr auch eine internationale Menschenkette. Diejenigen, die leider nicht nach Paris kommen können, bitten wir daher am 23.8. zur Menschenkette zu fahren und damit ein kraftvolles Zeichen gegen den Abbau und die Verstromung von Kohle zu setzen - hier und weltweit! Bereits im Vorfeld gibt es die Möglichkeit, sich für die Menschenkette stark zu machen - vom 08. bis 10. August finden lokale Aktionstage statt, an denen z.B. Probemenschenketten organisiert werden. Beteilige auch du dich mit deiner Ortsgruppe an den Vorbereitungen und trage damit zu einer kraftvollen Anti-Kohle-Kette in der Lausitz bei!

Mehr Informationen findet ihr unter: humanchain.org.

Und hier der aktuelle Flyer mit Anfahrt und Programm zum Ausdrucken und Weiterverteilen.

 

 

 

EKU Aufruf zum Klimacamp im Rheinland

 

Mitten im Vorzeigeland der "Energiewende", im Rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln und Aachen, blasen Kraftwerksschlote Millionen von Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre. Die Klimabewegung, die sich hier seit einigen Jahren formiert, hat zu diesem Kraftwerkspark eine ganz klare Position: Abschalten! Auch in diesem Sommer gibt es deswegen ein Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier. Das Camp, das in diesem Jahr gemeinsam von ausgeCO2hlt und der BUNDjugend NRW organisiert wird, findet vom 26.06. bis 03.08.2014 in Borschemich am Tagebau Garzweiler statt. Der Schaufelradbagger steht hier direkt vor der Tür, und wenn RWE seine Pläne umsetzt, wird das kleine Dorf in Kürze weggegraben. Wie gewohnt ist die Campwoche prallgefüllt mit Workshops und Debatten, alternativen Bauprojekten und vielfältigen Aktionsmöglichkeiten.

Hier an der Tagebaukante entsteht ein Ort, an dem der Widerstand verschiedenster sozialer Bewegungen gebündelt wird: gegen Europas größte CO2-Quelle, sinnloses Wirtschaftswachstum, Machtmonopole, Ausbeutung von Mensch und Natur. Und hier ist auch der Ort, um für eine ,echte' sozial-ökologische Energiewende einzutreten. Die nicht nur an technologischen Rädchen dreht, sondern auch fragt, in welchen Produktionsmustern unsere Energie verschwendet wird und auf welche Weise sie verteilt wird.

Auch die AG Energie, Klima und Umwelt von attac (EKU-AG) bringt sich in die Auseinandersetzung um das Rheinischen Braunkohlerevier ein. Wir machen hier - an der "Wurzel der Übels" - deutlich, wie drastisch globale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Stabilität von den Folgen der globalen Erwärmung bedroht sind. Darum unterstützen wir das Klimacamp im Rheinland. Dazu brauchen wir deine Unterstützung: Komm nach Borschemich und bring gleich noch ein paar Menschen mit!

Hier findest du den Link zum Mobimaterial des Camps- zum Bestellen, Ausdrucken oder für die digitale Verbreitung. Biete einen Workshop ein, mit dem du die attac-Perpektive ins Bildungsprogramm einbringst! Spende für das Klimacamp! Schreib darüber, sprich darüber!

Für ein Gutes Leben - im rheinischen Braunkohlerevier und weltweit!

 

 

Auf zur Energiewendedemo nach Berlin!

 

Am kommenden Samstag, 10.05. wird unter dem Motto "Energiewende nicht kentern lassen" zu einer Großdemonstration nach Berlin eingeladen. Nach den erfolgreichen dezentralen Aktionen im März, werden tausende von Umwelt- und Klimabewegten in Berlin erwartet.

Kommt auch ihr mit nach Berlin und uns auf die Straße.

Mehr Informationen unter: http://energiewende-demo.de

 

 

 

#nicht wir Kampagne geht in die nächste Runde

 

Im vergangenen Jahr erhielten ca. 60 Personen Unterlassungsverpflichtungserklärungen von RWE. Die einen weil sie einen Kohlezug im Rheinischen Braunkohlerevier blockierten; die anderen weil sie den durch Abholzung bedrohten Hambacher Forst schützen. Aus dieser Repression ist eine starke Kampagne entstanden: #nicht wir müssen Protest untenlassen - RWE muss die Kohle untenlassen!

Anlässlich der RWE Jahreshauptversammlung soll gezeigt werden, dass dieses Motto noch immer gilt; gerade weil auch in den letzten Tagen die Kriminalisierungsversuche nicht abbrechen - die Besetzung im Hambacher Forst wurde geräumt; es gab eine Razia auf der besetzten Wiese nahe des Waldes und zwei Hausdurchsuchungen bei befreundeten Projekten.

Die Kampagne ruft zu vielfältigen Aktionen auf - lest hier selbst mehr dazu und kommt alle zur Jahreshauptversammlung von RWE!

Im Vorfeld wird es außerdem eine Fahrradkarawane durchs Rheinische Braunkohlerevier hin nach Essen geben. Für mehr Informationen, lest hier weiter!

 

 

Jetzt die Energiewende retten - Auf zu den Demos am 22.03.!

 

Die Attac AG Energie Klima Umwelt ruft alle Attacies auf, sich an den Energiewende-Demos am 22.3. aktiv zu beteiligen. Nach der große Berliner Energiewende-Demo im November müssen wir jetzt weiter sehr viel Druck machen. Die GroKo will – nach den Gabriel-Entwürfen – ab April versuchen, die Energiewende an die Wand zu fahren.

 

 

Denn was folgt aus den GroKo-Entwürfen?

1. Ausbremsen der Energiewenden - das Ziel der Vollversorgung wird herausgeschoben

2. Subventionen für Kohlekraft - die wächst schneller als Wind- plus Solarstrom

3. Massiver Stromtrassen-Ausbau - um Braunkohlestrom zu transportieren

4. Stromkonzerne-Förderung - statt dezentraler EE-Anlagen vieler BürgerInnen

5. Und - nach Fukushima - eine Hintertür zur AKW-Laufzeitverlängerung!


Unsere Attac-Forderungen für eine soziale, ökologische und demokratische Energiewende gehen weit über ein EE-Ausbauprogramm hinaus:

 

1. Energiewende heißt: sofortiger Atomausstieg, Kohle-Ausstiegsgesetz und Frackingverbot jetzt - statt Exportboom für Kohlestrom

 

2. Für globale Klima- und Ressourcengerechtigkeit muss unser Energieverbrauch massiv sinken. Effizienz reicht nicht, wir brauchen Alternativen zum Wachstums- und Konkurrenzzwang der Produktion.

 

3. Soziale Energiewende heißt: Verbot von Strom- und Wärmeabklemmungen, Energiesicherung für einkommensarme Haushalte statt EE-Umlagebefreiung für Agrarfabriken, ÖPNV umsonst statt Autobahnen.

 

4. Energiewende geht nur mit Energiedemokratie: Wir streiten für demokratisierte Stadtwerke, Einfluss der BürgerInnen und Beschäftigten, BürgerInnenkraftwerke, Genossenschaften, demokratische Entscheide zu Trassen und EE-Ausbau.

 

Deshalb rufen wir auf: Kommt jetzt zu den Energiewende-Demos!

Lasst uns in einem breiten Bündnis verhindern, dass die bisherige Energiewende zerstört wird!

Bringt mit uns und vielen anderen Gruppen eine laute Stimme ein für die ganz andere Energiewende – global gerechter, sozial, ökologisch und demokratisch!


Atomausstieg sofort, fossile Energien im Boden lassen!

 

 

Tagungsbericht zu "Schon mal Abschalten!?" Tagung in Hannover

 

Deutschland diskutiert über den Ausbau der erneuerbaren Energien, über Strompreise, Gebäudedämmung, die EEG-Umlage. Dabei stehen vor allem technische Details im Fokus, so dass man denken könnte, wir müssten IngenieurInnen oder PhysikerInnen sein, um über die Energiewende zu sprechen. Fundamentale Fragen an unser, auf Überflussproduktion angelegtes Wirtschaftssystem werden dabei selten gestellt. Gleichzeitig gibt es einen wachstumskritischen Diskurs, der sich stark auf die Frage des individuellen Lebensstils und Konsumverzichts fokussiert.


Die Tagung „Schon mal abschalten?! - Wie können klimaschädliche Industriebereiche beendet werden?“ wollte den Anstoß geben, in Positionen zur Energiewende jetzt konsequent Fragen der Industrieproduktion einzubeziehen. Die Konferenz baute auf der These auf, dass ein Abschalten energieintensiver Produktionsbereiche unumgänglich ist, damit jetzt der Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft gelingt und der Klimawandel effektiv begrenzt werden kann. Energiewende als wirtschafts- und gesellschaftspolitische Abkehr von einer „imperialen Lebensweise“ (Wissen, Brand) zu verstehe, wäre demnach Voraussetzung dafür, dass sie zur globalen Klimagerechtigkeit beiträgt und kein kapitalistisches Luxus-Investitionsprogramm wird.

Lest HIER den gesamten Tagungsbericht.

 

 

"Schon mal Abschalten" Tagung am 08.03.2014 in Hannover

 

Gemeinsam mit der AG Jenseits des Wachstums, Powershift und BUKO (Arbeitsschwerpunkt gesellschaftliche Naturverhältnisse) lädt die EKU zu einer Tagung mit dem Titel: 

SCHON MAL ABSCHALTEN?!

Wie können klimaschädliche Industriebereiche beendet werden?

Im ersten Teil dieser Tagung stellen wir uns die noch nicht so übliche Frage: 

Welche klimaschädlichen Industriebereiche sind verzichtbar, um Energiewende und Klimagerechtigkeit zu schaffen? - „Was schalten wir schon mal ab?"

Und wenn wir diese Frage ernst nehmen, führt das sofort zu völlig berechtigten Nachfragen - das ist der zweite Teil der Tagung:

Was ist denn dann mit den Arbeitsplätzen, was nimmt die Angst?

Was verhindert eine bloße Auslagerung dreckiger Industrie?

Welche Schritte zur Postwachstumsökonomie gehen über das Radieschenpflanzen hinaus, hin zu strukturellen Alternativen?

Und wie handeln wir das gesellschaftlich aus, während die Zeit drängt? 

Auf attac.de/tagung-abschalten erfahrt ihr mehr über das Programm, die Referent*innen und den Tagungsort. Bitte meldet euch auch da an, denn leider sind die Plätze aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt.

Wir freuen uns auf fruchtvolle Diskussionen in Hannover am 08.03.2014!

 

 

EKU AG unterstützt Antirepressions-Kampagne

 

Nicht Wir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

An die 200 Menschen blockierten diesen Sommer eine Kohlebahn im Rheinischen Braunkohlerevier. Diese Menschen will RWE nun dazu verpflichten, derartige Proteste zukünftig zu unterlassen.
Die Kampagne hat es sich jedoch zum Ziel gemacht, eines ganz deutlich zu machen: Nicht die Aktivist*innen sind es, die ihren Protest unterlassen müssen, sondern RWE muss sein katastrophales Geschäftsmodell einstellen.

Verleiht dieser Forderung Nachdruck. Schickt eine Unterlassungsverpflichtungserklärung an RWE:

http://www.nicht-wir.de/unterlassungserklaerung-schicken/


Zeigt damit Eure Solidarität mit den Betroffenen und erzeugt Druck auf Deutschlands größten CO2-Produzenten!


Mehr unter www.nicht-wir.de

 

 

Energiewende retten – Stromkonzernen den Stecker ziehen!

 

Die  Attac AG Energie-Klima-Umwelt fordert alle Attac Aktivist_innen zur  Teilnahme an der Energiewende Demo "Energiewende retten!" am 30.November 2013 um 13 Uhr in Berlin auf

Für eine soziale, demokratische, ökologische und global gerechte Energieversorgung!

Es wird eng für die großen Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall & Co: Nicht nur die immer verheerenderen Folgen des Klimawandels und die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima  zeigen: Atom, Kohle und Fracking zerstören die Lebensräume von vielen  Menschen und heizen den Klimawandel an. Gleichzeitig zementieren atomare und fossile Energieträger die Macht der unkontrollierbaren Energiekonzerne. Deswegen bremsen die Konzerne die Energiewende aus, da ihre Kohle-, Atom- und auch Gaskraftwerke durch den stetigen Ausbau der erneuerbaren Energien immer unwirtschaftlicher werden. Die verhandelnden Koalitionsparteien kommen ihnen bei der Bildung einer neuen Bundesregierung weit entgegen.

Sorgen wir dafür, dass die Konzerne auch diesmal mit ihrem Angriff scheitern. Schon einmal hat die Umweltbewegung mit hunderttausenden Menschen den teilweisen Atomausstieg nach Fukushima durchgesetzt und die Fortführung der Energiewende verteidigt.

Am 30. November in Berlin können wir noch einmal zeigen, dass wir die Vielen sind, die die Energiewende wollen, während die angehende Bundesregierung die Interessen einzelner Konzerne vertritt.

Lest hier unseren kompletten Aufruf und kommt nach Berlin!

Auf folgender Seite findet ihr alle nötigen Informationen:

energiewende-demo.de

 

 

COP 19 in Warschau

 

Vom 11. bis zum 22. November finden die Internationalen Klimaverhandlungen, die COP 19, in Warschau statt. 

Viele Initiativen, NGOs und Graswurzelzusammenhänge mobilisieren nach Warschau um die Klimaverhandlungen vor Ort kritisch zu begleiten. Es wird auch einen Zug geben, der von Brüssel über Köln und Berlin nach Warschau fährt. Der Klima-Express nimmt seine Fahrt auf um Menschen nach Warschau zu bringen um dort für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit auf die Straße zu gehen. Unter dem Motto "People first - Planet first" wird es eine Großdemonstration am Samstag, 16.11.2013 geben.

Mehr Infos unter: train-de.climatejustice.eu/zug.html

Die Gelegenheit ist gut um der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass die Klimabewegung wach und stark ist. Auch die, die längst nicht mehr an den UN-Prozess glauben, werden durch vielfältige Aktivitäten in Warschau Gelegenheit bekommen, den Protest auf die Straße zu tragen und die Richtung aufzuzeigen, in die wir gehen wollen.

Im Zusammenhang mit den COP19 hat attac Deutschland, gemeinsam mit anderen Organisationen, einen Appell unterzeichnet, der sich gegen die Bestrebungen der EU richtet, bei den Klimaverhandlungen ihren fossilen Kurs zu fahren. Es ist abzusehen, dass die EU Wege finden wird um das bestehende, auf fossile Energieträger basierende Finanz- und Wirtschaftssystem zu stabilisieren. Gleichzeitig zu den COP 19 findet zusätzlich der „Coal and Climate Summit“ in Warschau statt – eine reine Lobbyveranstaltung für die Kohleindustrie.

Die Unterzeichner*innen des Appells verurteilen die Regierungen und die EU, dass diese nicht den Weg in eine post-fossile Gesellschaft gehen sondern mit Lobbyist*innen an einem Tisch sitzen und damit die multidimensionale Krise weiter forcieren.

 

 

Für ein lebenswertes Klima weltweit!

 

Trotz massiver Schikanen wie dem Verbot Zelte und eine Küche aufzustellen startet am 23.08.2013 das Klimacamp in Manheim. Das Verbot stellt eine massive Einschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit dar. Umso notwendiger ist es sich mit dem Camp zu solidarisieren und daran teilzunehmen. Die nötige Infrastruktur wird durch die Unterstützung lokaler Initiativen und Nachbarn gewährleistet. Lest hier die Pressemitteilungen von Attac und ausgeco2hlt zum Verbot. 

Unterstützt wird das Klimacamp dieses Jahr vom Reclaim the Fields Camp. Vom 23.08. bis 01.09. sind alle Klimaaktivist_innen und Umweltbewegte eingeladen gegen RWE und das Rheinische Braunkohlerevier zu campen, Aktionen zu machen, sich und andere zu bilden und und und. Hier geht´s zum Aufruf.

Vom 28.08. bis voraussichtlich 08.09. wird ebenfalls in Manheim das Netzwerk von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Reclaim the Fields aus ganz Europa Halt machen und gegen die Zerstörung von fruchtbaren Böden aktiv werden. Um die Verquickung zwischen dem Energie- und dem Ernährungsthema deutlich zu machen, wurde ein spannender  Hintergrundtext  geschrieben. Am 24.08. wird die Reclaim Power Tour radelnd im Camp eintreffen.

Die EKU AG ruft alle Attacies auf, sich nun erst recht ebenfalls am Klimacamp zu beteiligen.  Gegen Braunkohle und das vorherrschende (Energie)System, für gemeinsame laute, starke und energiereichen Camps, für die Gewährleistung der Grundrechte und für ein lebenswertes Klima weltweit!

Mehr Infos unter: klimacamp.ausgeCO2hlt.de

 

Reclaim Power Tour - Energiekämpfe in Bewegung

 

Widerstand verzahnen – Zähne zeigen – Rauf auf die Zahn-Räder! Unter diesem Motto wird es im Sommer zwei Fahrradkarawanen geben, die aktuelle Energiekämpfe sichtbar machen, verbinden & mit Aktionen stärken – an jedem Abend ein neuer Ort, eine neue Geschichte des Widerstands, der Alternativen, Herausforderungen & Erfolge bis am Ende der Tour eine große Erzählung darüber entsteht, wie Energie derzeit produziert,verwendet sowie kontrolliert wird & welche Gegenperspektive wir dazu schaffen können.

Auch die EKU beteiligt sich an der Vorbereitung und lädt ein, sich dem anzuschließen! 

Eine Karawane startet am 21.07. beim Klimacamp in der Lausitz und fährt u.a. über Berlin, die Altmark, dem Wenland, Hannover und das Ruhrgebiet in Richtung Köln. Dort trifft sie am 23.08. die zweite Tour, die sich ab Mitte August von Freiburg und Stuttgart auf den Weg über Mannheim, Mainz und Koblenz macht. Nach einer gemeinsamen Critical Mass am 23.08. in Köln, fahren die vereinten Karawanen am 24.08. zum Klimacamp im Rheinland.

Haltet euch unter reclaimpowertour.org auf dem Laufenden, lest den mobilisierenden Aufruf, leitet die laufende Crowdfundingkampagne an Freund_innen und Bekannte und vor allem: Radelt mit!

 

 

Das 3. europäisches Forum gegen unnütze Großprojekte ...

 

... wird vom 25. bis 29. Juli in Stuttgart stattfinden. 

Nach den ersten beiden Foren gegen unnütze Großprojekte 2011 im Susatal in Italien (organisiert von NO TAV) und 2012 in Notre-Dame-des-Landes in Frankreich (organisiert von ACIPA), an denen auch AktivistInnen gegen Stuttgart 21 teilgenommen haben, wurde vereinbart das dritte Forum in Stuttgart auszurichten.

Das dritte Forum ist von der Bewegung für die Bewegung. Für AktivistInnen und Initiativen ist es eine Chance, sich aus erster Hand über andere Bewegungen zu informieren, von einander zu lernen und sich auszutauschen, gemeinsam über Hintergründe und Perspektiven zu diskutieren und die Vernetzung bundesweit und international aufzubauen und zu festigen, bis hin zu gemeinsamen Aktionen.

Auch die EKU AG wird mit einem Workshop vertreten sein - genaueres erfahrt ihr in Kürze hier.

Haltet euch über das Forum auf dem Laufenden unter http://drittes-europäisches-forum.de/

Und auch wenn die Sommerakademie zeitgleich in Hamburg stattfindet, seid ihr alle mehr als herzlich dazu eingeladen nach Stuttgart zu reisen!

 

 

Erfolgreiches Volksbegehren in Berlin - Volksentscheid im Herbst bestimmt über Demokratisierung der Energieversorgung

 

In Berlin spitzt sich ein Konflikt zu. Vattenfall, einer der vier großen Stromkonzerne in Deutschland kontrolliert die Stromversorgung in Berlin. Doch das soll sich bald ändern. Der Berliner Energietisch, ein breites Bündnis mit starker Beteiligung von Attac und Noya, kämpft mit einem Volksbegehren für die Rekommunalisierung des Stromnetzes und die Neugründung von Stadtwerken - demokratisch, ökologisch und sozial. Auch in Hamburg setzt sich die Initiative "Unser Hamburg, unser Netz" für einen Rückkauf der Energienetze ein. Gewinnen beide Initiativen, könnte einer der großen Konzerne hierzulande in die Knie gezwungen werden und ein Leuchtturmprojekt für eine neue Energieversorgung von unten geschaffen werden. Tschüss Vattenfall! 
 
 Das Volksbegehren hat der Berliner Energietisch inzwischen erfolgreich abgeschlossen. In 4 Monaten sammelten hunderte SammlerInnen über 270.000 Unterschriften. 225.000 davon wurden für gültig erklärt. Allerdings haben auch über 10.000 BerlinerInnen ohne deutschen Pass unterschrieben. Ihre Stimme wird jedoch nicht gezählt, obwohl sie zum Teil seit Jahrzehnten in Berlin leben. Wir danken allen Menschen, die unterschrieben haben, und allen, die unermüdlich gesammelt haben.
 Im Herbst können die BerlinerInnen dann in einem Volksentscheid über die Zukunft ihrer Energieversorgung abstimmen. Als Termin drängt sich die Bundestagswahl auf. Doch der schwarz-rote Senat könnte sich noch querstellen und einen anderen Termin bestimmen - und damit viel Geld ausgeben, viele WahlhelferInnen doppelt belasten und eine breite demokratische Legitimation des Volksentscheids untergraben. Deswegen müssen wir nun Druck machen, damit der Senat nicht um den 22. September herumkommt, und die BerlinerInnen dafür gewinnen, für eine Demokratisierung ihrer Energieversorgung zu stimmen.

 

 

SAMSTAG, 9. März 2013 - FUKUSHIMA MAHNT: ATOMANLAGEN JETZT ABSCHALTEN!

 

 

 

Die Katastrophe von Fukushima dauert an. Wir wissen: Atomkraft ist
hochgefährlich, menschenverachtend und muss sofort beendet werden.
Die Demonstrationen am 9.3. protestieren entschieden gegen die
Hinhaltetaktik der Politik und Stromkonzerne, neun Atommeiler,
Uranfabriken und Bürgschaften für Atomexporte weiter laufen zu lassen. Mehr...

 

Gelungener Coup

 

Vier Aktivistinnen und -Aktivisten der Klimacampbewegung und von Attac sind am Donnerstag, 26.07., auf das Dach des Infozentrums am RWE-Braunkohlekraftwerk Niederaußem geklettert und entrollten dort für zwei Stunden ein Banner mit der Aufschrift "Raus aus Kohle und Atom – die Klimacamps im Rheinland und in der Lausitz stellen sich quer". Mit der Aktion riefen die Kletterer auch zu den Klimacamps auf, die im August erstmals in allen drei großen Braunkohletagebaugebieten
Deutschlands stattfinden. Der Protest war eine gemeinsame Aktion der Camps im Rheinland und in der Lausitz sowie der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Energie, Klima, Umwelt.

Hier findet ihr die gesamte Pressemitteilung.

 

 

Mailaktion zum NEP von Anti-Atom-Bonn

 

Noch bis zum 10.7. läuft die sog. Konsultation der Netzbetreiber zum
Netzentwicklungsplan (NEP). Bisher haben nur recht wenige Interessierte an dieser Konsultation teilgenommen - Nun gibt es eine Initiative der mit uns befreundeten Anti-Atom-Gruppe Bonn, die ja seit langer Zeit engagierte Arbeit zum Atomausstieg  macht. Sie hat einen Musterbrief und einen gut verständlichen, kurzen
Hintergrund-Text erarbeitet und beides auf ihre Page gestellt:
http://www.antiatombonn.de/

 

 

Klimacamps 2012

 

 

2012 gab es erstmalig in allen 3 großen Braunkohletagebaugebieten Deutschlands Klimacamps – dem Rheinischen Braunkohlerevier, der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier. Im vergangenen Jahr waren die beiden Camps im Rheinland und der Lausitz ein großer Erfolg: Gemeinsam wurde Raum für Begegnung, Wissensaustausch, ressourcenschonendes Leben, kreative Protestformen und zivilen Ungehorsam geschaffen. Und auch in diesem Jahr passierte viel - den Braunkohlewiderstand in Deutschland wächst weiter!

 

 

Kurzfilm: Finanzialisierung der Natur

 

Auf Initiative des Europäischen Attac-Netzwerks, SOMO, Friends of the Earth, Food & Water Europe, WEED und weiteren Gruppen wurde der Kurzfilm "Finanzialisierung der Natur" realisiert. Der Kurzfilm thematisiert die Übernahme der Natur durch die Finanzmärkte und zeigt zivilgesellschaftliche Alternativen auf. Seht ihn euch hier an!

 

 

"Vattenfall hat keinen Cent verdient"

 

 Vattenfall hat wegen des in Deutschland beschlossenen Atomausstiegs ein internationales Schiedsgerichtsverfahren (Investor-Staat-Schiedsverfahren) gegen die Bundesregierung initiiert. Der „klimaschädlichste Stromanbieter Deuschlands“ (Greenpeace) beruft sich dabei auf seine Rechte aus dem Energiecharta-Vertrag, einem internationalen Handels- und Investitionsabkommen im Energiebereich. Wegen der Stilllegung der AKWs Krümmel und Brunsbüttel wird Vattenfall voraussichtlich deutlich über 1 Mrd. Euro Schadensersatz verlangen. Mehr...

Rio + 20: Zukunft, die wir wollen?

 

Internationale Klimagipfel sind ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt der AG Energie Klima Umwelt. Auch wenn wir uns aus ressourcengründen nicht immer, wie in Kopenhagen, vor Ort an den Protesten Beteiligen können, versuchen wir doch immer unsere Stimme im Diskurs zu erheben. Gerade bei Patentrezepten wie "Green Economy" reicht es uns nicht, nur auf Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen. Oft fordern wir auch einfach eine andere Therapie. mehr...

Green Economy oder sozial-ökologischer Umbau?

Die EKU-AG von Attac zur Debatte um die Green Economy

Die Welt ist gegenwärtig von verschiedenen Krisen betroffen. Neben der Weltwirtschaftskrise und der europäischen Schuldenkrise sind dies auch die Krisen des Klimas, der Energie, der Landwirtschaft (Stichwort Biokrise), der sozialen Sicherheit und der demokratischen Repräsentation. Gegen diese vielfältigen, aber zusammenhängenden Krisen wollen die globalen Eliten
auf dem Rio+20-Gipfel im Juni 2012 das Konzept der Green Economy als Lösungsweg propagieren. In seiner bestehenden Form droht dieses Konzept aber wichtige Probleme zu vernachlässigen. Die EKU-AG von Attac stellt dem Forderungen nach Energiedemokratie, Klimagerechtigkeit und nach einem grundlegenden sozialökologischen Umbau gegenüber.  mehr...

 

RWE unplugged - dem Energieriesen den Stecker ziehen

 

vom 18. auf den 19.04. finden unter dem Namen "RWE unplugged - dem Energieriesen den Stecker ziehen" wieder bunte, kreative und verschiedenste Aktionen rund um die Jahreshauptversammlung von RWE in Essen statt. Neben einem Protestcamp wird sich am Donnerstag gemeinsam den Aktionär_innen quer gestellt!

 

Info: http://rweunplugged.blogsport.eu

 

 

20. - 22. April: McPlanet Kongress in Berlin

 

Die AG Energie Klima Umwelt von attac ist natürlich auch auf dem internationalen Bewegungskongress zu Globalisierung, Umwelt und sozialer Gerechtigkeit an der TU in Berlin mit einem Infostand präsent. Mit "Rio 21 - Casino in Grün" laden wir Neugierige dazu ein, mit uns gemensam auf die Zukunft der Green Economy zu spekulieren.

Auch ein Workshop zum Thema "Energiedemokratie" steht auf dem Programm. Hier werden anhand erster Praxiserfahrungen z.B. aus laufenden Volksbegehren zur Rekommunalisierung die Möglichkeiten einer Demokratisierung der Energiewirtschaft aufgezeigt.

Info: www.mcplanet.com

 

Durban: zu viele Konzerninteressen, zu wenig Klimagerechtigkeit
Attac fordert deutlich frühere Verpflichtungen für Industrieländer und EU

 

Attac kritisiert die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz von Durban: Verträge, die erst in zehn Jahren greifen sollen, sind zynisch und völlig unzureichend, um die beginnende Klimakatastrophe zu stoppen. Diese Verschleppung im Interesse einer ungebremsten Produktion ist für viele
Menschen im globalen Süden eine tödliche Bedrohung. Damit wenigstens ab 2020 die CO2-Konzentration weltweit sinken kann, müssen die Emissionen sofort reduziert werden. Erst 2010 sind sie aber erneut gestiegen.

(mehr)

Bundesweites Vernetzungstreffen kommunaler Klima- und Antikohle-Bündnisse, 2./3.12.: "Bewegung. Macht. Klima"

 

Die EKU-Ag lädt gemeinsam mit BürgerBegehren Klimaschutz zum 1. bundesweiten Treffen der kommunalen Klimaschutz- und Anti-Kohle-Bündnisse ein. In Gelsenkirchen treffen wir uns zum Austausch, zur sehr konkreten Arbeit über Energiedemokratie, Klimagerechtigkeit und Klimaschutz und zu einem gemeinsamen Anti-Kohle-Protest am globalen Klimaaktionstag.

Alle Attacies, die an Klimaschutz, Energiewende und Anti-Kohle-Bewegung interessiert sind, sind herzlich eingeladen!

Hier geht es zum Tagungsflyer und zur Anmeldung!

Weitere Infos: eberhard.heise[at]attac.de

 

Dannenberg-Kundgebung, 26.11.: "Gorleben soll leben!"

 

 

Attac ruft mit auf zur Kundgebung gegen den Castortransport 2011, Aktive nehmen an den Protesten teil. Denn der Atomausstieg ist eben nicht "durch":  Neun AKW laufen noch über zehn Jahre und die Gorleben-Castoren stehen für die völlig ungeklärte Atomlager-Frage. Die Konzerne sind weiter mächtig und wollen gut an Atom- und Kohlekraft verdienen. Nun kommt es darauf an zu zeigen: Wir wollen den Ausstieg aus der Atomindustrie jetzt - und wir sind sehr viele.

Kommt am 26.11 zur Kundgebung nach Dannenberg!

Weitere Infos: https://www.gorleben-castor.de/index.php?, http://www.ausgestrahlt.de/startseite.html

Die Sitzblockade mit X-tausendmal quer:

https://www.x-tausendmalquer.de/


Atomtod exportiert man nicht! Angra-Aktionswoche 14.-21.11. 

 

Das ist zynisch und geht nicht mit uns: Erst plant die Politik den (halben) Atomausstieg, dann soll gleichzeitig nach Brasilien (Angra) ein AKW exportiert werden mit öffentlicher Bürgschaft von 1,3 Mrd. Gemeinsam mit Urgewald und Campact kämpfen wir seit dem Frühjahr dagegen. Jetzt sind noch drei Monate Zeit, bis ein "Gutachten" dem Haushaltsausschuss vorliegt, gegen diese Bürgschaft Druck zu machen: mit einer Unterschriften- und Postkartenaktion, Protesten bei den Parteien - und vor allem mit einer Aktionswoche vom 14.-21.November.

Für diese Aktionswoche ab 14.11. suchen wir dringend Attac-Gruppen, die (nach der großen Attac-Eurokrisenaktion am 12.11.!) bereit sind zu einem kurzen, bunten, lauten Protest vor schwarzen/gelben Wahlkreisbüros in ihren Städten.

Dafür gibt es vorbereitetes Infomaterial und Aktionsideen.

Bitte meldet Euch jetzt für die Angra-Aktionswoche bei Katrin von Urgewald, die die Koordination macht: katrin[at]urgewald.de

Weitere Infos: www.attac.de/aktuell/anti-atom/aktionen/atomexporte/, http://www.urgewald.de/index.php?page=12

 

Das Klimacamp 2011 – für Klimagerechtigkeit weltweit!

 

Vom 26.08. bis 04.09. fand das Klimacamp in Kerpen-Manheim, westlich von Köln statt. Ungefähr 150 Menschen aus verschiedenen politischen Hintergründen fanden sich zusammen, um sich gemeinsam zu bilden und gegen den Energiekonzern RWE zu protestieren. Neben der BUNDjugend NRW, dem Eine-Welt-Netzwerk NRW, dem KlimaBewegungsnetzwerk und anderen waren auch Attac-Gruppen an der Organisation des Camps beteiligt. Das rheinische Braunkohlerevier ist Europas größter CO2-Emittent und sollte darum in den Fokus künftiger Energiekämpfe gerückt werden. Das Klimacamp war Ausdruck einer erstarkenden Anti-Kohle-Bewegung - für eine demokratische und dezentrale Energieversorgung! Stromkonzerne entmachten!

 

(mehr...)

 

2011 - Atomkraft Schluss!

Die Atomkatastrophe in Fukushima hat viele Menschen in Bewegung gebracht. Unsere Solidarität gilt den Menschen in Japan, unser Engagement hier der Abschaltung dieser menschenverachtenden Technik. Rund 40 Großdemonstrationen in 12 Wochen, das gab es so noch nicht, das war die massive Forderung nach dem Sofortausstieg. Attac hat viele Demonstrationen solidarisch mitorganisiert, auf den Hauptversammlungen der Stromkonzerne protestiert, Kampagnen gegen radioaktive Banken und gegen Atomexporte unterstützt und eigene Akzente gesetzt.

Sofortausstieg heißt für uns:

  • Vorrang für Energiesparen und dezentrale Erneuerbare Energien,
  • Demokratisierung der Energieversorgung,
  • Ausstieg aus der Atomkraft ohne Entschä­digung,
  • Die Konzerne sollen für das, was sie anrichten, endlich selbst zahlen - eine angemessene Haftpflichtabgabe für Schäden und die Kosten für Atommüll und Abriss der Meiler.

Deshalb streiten wir jetzt entschieden weiter, in Protesten vor Ort und gewaltfreien Aktionen, mit Druck auf Schwarz-gelb und die Oppositionsparteien, mit Stromwechsel, Ban­kenwechsel und Kampagnen.

Dazu brauchen wir als EKU-AG Eure Unterstützung und Mitarbeit.

 

Attac Anti-Atom-Page

Da sich die Informationen in rascher Folge aktualisieren, hat Attac hierzu eine Sonderseite eingerichtet. Diese findet Ihr hier: www.attac.de/aktuell/anti-atom

Mehr auch hier: Stromkonzerne, Energie, Anti-Atom

  • 12.03.11, Anti-Atom-Menschenkette Stuttgart

    Nach dem schwarz-gelben Beschluss zur Laufzeitverlängerung kommt es jetzt erst recht darauf an, den Druck gegen die Atomkraft zu verstärken. Baden-Württemberg, wo Atomkraft besonders gefördert wird, ist 2011 ein erster Hebel: Wir machen jetzt Druck in den Ländern und an allen Standorten! Infos:  zur Menschenkette in Stuttgart hier, zu den Mini-Ketten hier.

 

29.11.-11.12.10, Klimakonferenz in Cancún

Unsere derzeitige Weltwirtschaftsordnung beruht auf der Ausbeutung von fossilen Ressourcen mit dem Ergebnis, Kapital für wenige zu sichern und zu vermehren. Mit neoliberalen Marktmechanismen wird versucht, den Klimaschutz in diese Ordnung zu integrieren. Doch echte Klimagerechtigkeit wird so nicht zu erlangen se

  • REDD - Attac fordert bedingungslosen Schutz der Wälder ohne Zertifikathandel Die Attac-PM

Texte aus der Klimagerechtigkeits-Bewegung

Von Kopenhagen über Cochabamba nach Cancun

Mehr dazu im Material unter "Klimagerechtigkeit".

 

Herbst und Winter 2010, Anti-Atom-Proteste

Nach der Menschenkette im Frühjahr, den großen Demos in Berlin und München und dem Widerstand an vielen Orten gehen die Proteste gegen die unverantwortlichen Atompläne der Regierung jetzt weiter.

Und dazu demonstrierten wir jetzt so entschieden wie gewaltfrei gegen den Castortransport und gegen ein Endlager in Gorleben. Es wird in den nächsten Monaten sehr darauf ankommen, den langen Atem zu behalten und sich mit vielen Menschen der Atomlobby zu widersetzen.

Das waren die Castor-Proteste 2010

Mehr dazu: Atomkonzerne - Schluss jetzt!

  • Demo am 6.11.2010 in Dannenberg.

  • Sitzblockade mit X-tausendmal quer

  • 18.09.10, Atomkraft: Schluss jetzt! Demo in Berlin

    In einem bunten, lauten Block nahmen viele Attacies an der Großdemo in Berlin teil - unter 100.000 anderen Menschen!

Das war Berlin: Berichte und Fotos auf .ausgestrahlt

 

Juli 2010, Klimaforum, Klimaproteste in Bonn

  • Klimaforum Bonn

    Aktions- und Strategiekonferenz von Attac und dem BUND in Kooperation mit Klimawelle Bonn
  • 29.05.-06.06.10, Klimaproteste

    Klimabewegung nach Kopenhagen

Das war Bonn: Berichte, Blogs und Fotos

 

Schwerpunkt: Klimagerechtigkeit

Wir wollen globale Klimagerechtigkeit und ein starkes internationales Klimaabkommen, aber eines mit ganz anderen Inhalten. Wir treten ein für Ausgleich von ökologischen Schulden, Ressourcen- und Ernährungssouveränität für den Süden, hin zu einer Wende der Energie- und Wirtschaftpolitik. Kopenhagen hat nur wieder gezeigt, dass uns dies nicht von Merkel und Obama geschenkt wird. Attac informiert und mobilisiert deshalb jetzt weiter. Wir stellen Referenten, beteiligten uns an Demonstrationen und Aktionen und arbeiten in immer stärkeren Netzwerken zur Klimagerechtigkeit.

Mehr zu Klimagerechtigkeit: siehe Menü links.

Schwerpunkt: Stromkonzerne, Energie

Attac setzt uns ein für eine ganz andere Energieversorgung - sozial, ökologisch und demokratisch kontrolliert, für eine Vergesellschaftung der großen Stromkonzerne. Die Proteste gegen Atomkraft sind uns wichtig und bringen weiter viele Leute auf die Staße. Für Attac ist es aber kein reines Umweltthema (das können andere besser), sondern auch ein sehr plastisches Beispiel für die Macht der Stromkonzerne: Gewinne für wenige, die Risiken und Folgeschäden tragen die Gesellschaft und die Umwelt.

Gerade mit dem schwarz-gelben Amtsantritt wird es jetzt sehr wichtig zu zeigen: "Wir sind weiter da und machen Druck!". Im Laufe der nächsten Monate werden deshalb bundesweit immer wieder Aktionen geplant. Die Attac EKU-AG will darüber die Attac-Gruppen informieren, mobilisieren und Attac vernetzen mit engagierten Gruppen der Anti-Atom-Bewegung.

Mehr zu Atomkraft und Stromkonzern-Kampagne: siehe Menü links.

Save Vestas, Save the Planet

In Großbritannien haben ArbeiterInnen des größten Windturbinenherstellers der Welt, Vestas, ihre Fabrik besetzt, um es vor der Schließung zu bewahren und um 600 Arbeitsplätze zu retten. Die Fabrik, auf der Insel „Isle of Wight,“ ist die /einzige /in Großbritannien. Obwohl für den Ausbau der Windenergie mehr Windturbinen in Zukunft gebraucht werden, will der dänische Konzern das Werk dichtmachen, weil es nicht mehr profitabel sei. Die Aktion der ArbeiterInnen reiht sich ein in eine neue Welle von Werksbesetzungen von Frankreich bis nach Südkorea. Sie ist eine gute Antwort auf die Wirtschafts- und Klimakrise.

Mehr Informationen unter http://savevestas.wordpress.com/.

Solidaritätsgrüße an savevestas@googlemail.com.

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