Mahnwache für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

06.-09. August 2019 an der Kreuzkirche, Kreuzstraße

Die AG Frieden Dresden veranstaltet vom 6. - 9. August 2019 ihre jährliche Mahnwache für den Abbau von Atomwaffen weltweit. Das Zelt steht an der Kreuzkirche/Kreuzstraße. Dieser Termin wurde bewusst gewählt, um an die Schicksale der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zu erinnern, die am 6. bzw. am 9. August 1945 Opfer von Atombomben wurden.

Im Rahmen dieser Mahnwache findet am 07. August 2019, 19:30 Uhr, der Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit statt.

Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit: Kryptogeld: Funktionsweise, Schlussfolgerungen und Attac-Forderungen

Mi., 03.07.2019, 19:30 Uhr: Dresden, ÖIZ, Kreuzstraße 7, 4. Etage, im Raum Sophia (4.Etage, rechts)

Ankündigungstext:
In letzter Zeit hat keine Entwicklung im IT-Bereich einen vergleichbaren Hype ausgelöst, wie das Auftauchen von Krypto-Geld, dessen Basis die Blockchain-Technologie ist. Von der kaum zur Kenntnis genommen verrückten Idee von Nerds führte der Weg zum kurzen Hype, dann zum Absturz und jetzt wohin weiter?

Im Vortrag geht es zuerst um die prinzipielle Funktionsweise von Kryptowährungen (besser wäre: Programmiertes Geld), wobei die Bitcoin-Variante mit dem immer noch größtem Handelsvolumen als Bezugspunkt dient. Darüber hinaus geht es um die Diskussion, ob die ursprünglichen Ideen und Hoffnungen, eine private Alternative zum zentralistischen, durch Zentralbanken und überstaatliche Aufsichtsorgane gesteuerten bisherigen Finanzsystem aufzubauen, sich in der Praxis als tragfähig erwiesen haben. Also:

  • Funktioniert Kryptogeld als Geldersatz oder ist es nur noch Spekulationsobjekt.
  • Welche Funktionen hat Geld eigentlich und welche können durch Kryptogeld ersetzt werden?
  • Was steckt hinter der Idee vom privaten Geld (Friedrich Hayek, 1975)?
  • Kryptogeld, vergleichbar mit Regionalgeld oder Schwundgeld (nach Silvio Gesell, 1916)?
  • Was versteht man unter digitalem Zentralbankgeld?
  • Was fordert Attac?

Alfred Eibl, war als Ingenieur in internationalen Unternehmen tätig und sammelte praktische Erfahrungen mit Geldproblemen und Finanzmärkten als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Dies veranlasste ihn, sich intensiver mit diesem Themenbereich zu beschäftigen. In der Arbeitsgruppe „Finanzmärkte & Steuern“ von Attac arbeitet er mit an der Analyse des Finanzsystems und an der Entwicklung von stabilen und gesellschaftsnützlichen Alternativen.

Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit: Gemeinnützigkeit nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs zu Attac

Mi., 05.06.2019, 19:30 Uhr: Dresden, ÖIZ, Kreuzstraße 7, 4. Etage, im Raum Sophia (4.Etage, rechts):

Ankündigungstext:
Welche Organisationen und Vereine können sich nach dem Urteil des Bundesfinanzhofes zu Attac noch sicher als gemeinnützig betrachten? Wie wird Gemeinnützigkeit grundsätzlich definiert und was genau besagt das Urteil dazu? Wie kann sich eine Aberkennung von Gemeinnützigkeit auswirken, positiv wie negativ?
Diese und weitere Fragen rund um das Thema Gemeinnützigkeit sollen im Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit besprochen werden. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion.

Referent: Johannes Döring, seit zwei Jahren Mitglied des bundesweiten Attac-Koordinierungskreises und Mitglied der Attac-internen Arbeitsgruppe, die sich mit dem Urteil und seinen Folgen auseinandersetzt.

Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit: Bullshit-Jobs – eine Buchpräsentation

Mi., 03.04.2019, 19:30 Uhr: Dresden, ÖIZ, Kreuzstraße 7, 4. Etage, im Raum Sophia (4.Etage, rechts):

Ankündigungstext:
Viele Erwerbstätige kennen offenbar das Gefühl, ihre Arbeitszeit teilweise oder ganz mit unnötigen Tätigkeiten zu verbringen. Obwohl durch den technischen Fortschritt heute eine 15 Stunden – Arbeitswoche ausreichen müsste, um alle gut zu versorgen, weiten sich Sektoren wie Unternehmensrecht, Hochschul- und Gesundheitsverwaltung immer mehr aus. Warum bezahlt eine auf Effizienz achtende Ökonomie solche Tätigkeiten, die sie nicht braucht?
David Graeber, Anthropologe, Vordenker der Occupy-Bewegung und Autor des Bestsellers „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ ist diesem Phänomen nachgegangen. Er untersucht Äußerungen von jenen, die es betrifft, die selbst überzeugt sind, ihre Arbeit sei sinnlos. Warum bezeichnen sie sich – oft trotz guter Bezahlung – als unglücklich? Warum unternehmen wir als Gesellschaft nichts gegen das Wachstum unnützer Beschäftigung? Was lässt sich an der Situation ändern? Graeber hat ein Plädoyer geschrieben, welches die moralischen Grundfesten unserer Arbeitswelt ins Wanken bringt. Das Umdenken lohnt sich. Denn für die sozial-ökologische Transformation brauchen wir eins bestimmt nicht: Bullshit-Jobs.
Das Buch wird vorgestellt von Friedrich Brachmann, attac Dresden.

ENS in Kooperation mit attac Dresden präsentiert:

Von Bolivien lernen.. Gemeinschaftsökonomie, Rotationsprinzip und Nachbarschaftsräte – "das dritte System" als Alternative mit kommunalem Ansatz von Dr. Felix Patzi

Kapitalismus? Sozialismus? Da muss es doch noch etwas geben?!
Laut Dr. Felix Patzi, Gouverneur der Provinz La Paz in Bolivien, gäbe es da noch "Das dritte System". Es basiert auf einem kommunalen Ansatz im wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Bereich. Dr. Patzi stellt Ansätze der indigenen kommunalen Wirtschaft (Arbeitskollektive), das Rotationsprinzip in der Politik und Nachbarschaftsräte als Mittel lokaler Rechtssprechung vor. Auch die Ökologie wird am Beispiel Titikakasee eine Rolle  spielen.

Dienstag, 02.04.2019
20 Uhr
Dresden, Kreuzstr. 7, 4. Etage, Raum Sophia

Referent: Dr. Ph. Felix Patzi Paco, seit 2015 Gouverneur des Departaments La Paz, Bolivien.

Es wird eine Übersetzung geben.

Im Anschluss an den Vortrag und nach der Diskussion besteht natürlich die Möglichkeit über aktuelle politische Entwicklungen in Bolivien und Lateinamerika, wie in Venezuela oder Nicaragua, mit Dr. Patzi zu diskutieren.

Weltweiter Klimastreik, auch in Dresden, am 15. März

Aus https://de-de.facebook.com/events/2088166808140123/:
"Für den 15.3. wurde ein weltweiter Klimastreik ausgerufen!
Das wird vermutlich der bisher größte Streik dieser Bewegung. Natürlich werden auch wir Dresdner wieder am Start sein und uns für eine bessere Klimapolitik und unser aller Zukunft einsetzen.
Es wird einen Demozug durch die Stadt geben und wir haben gemeinsam mit euch ein gut gefülltes Programm auf die Beine gestellt.

Wir werden viele verschieden Beiträge zu verschiedensten Themen hören. Am ende gibt es ein Gespräch mit der Umweltbürgermeisterin und lokale Umweltinitiativen werden sich vorstellen und sich dann unter die Mengen mischen sodass ihr euch direkt mit ihnen austauschen könnt.

Nach der Demo ab  ca. 16 Uhr seid ihr alle in die Kreuzkirche (hinterm Rathaus) eingeladen, um an einem wissenschaftlichen Vortrag rund ums Thema Klimawandel teilzunehmen.
...
Zeitplan · Freitag, 15. März 2019

  • 12:00 - 13:00
    St. Benno Gymnasium: Start und Auftaktkundgebungen
  • 13:00 - 13:30
    1. Demozug: St. Benno > goldener Reiter
  • 13:30 - 14:00
    Goldener Reiter: Zwischenkundgebungen
  • 14:00 - 14:10
    2. kurzer Demozug: goldener Reiter > Carolakreuzung
  • 14:10 - 14:20
    Auf der Carolakreuzung: Spezialkundgebung #Verkehrswende
  • 14:20 - 14:45
    3. Demozug: Carolakreuzung > Rathaus/Kreuzkirche
  • 14:45 - 15:45
    vor der Kreuzkirche: Gespräch mit der Umweltbürgermeisterin und Lokale Umweltinitiativen stellen sich vor.
  • 15:45
    (... Nach der Demo : Wissenschaftlicher Vortrag zum Thema: "Klimawandel und seine Folgen" in der Kreuzkirche")"

Demonstration gegen den Einsatz von Kindersoldaten am Sonnabend, dem 09.03.2019, 13-16 Uhr

Beginn: 13 Uhr am Albertplatz,
Ende: ca. 16 Uhr vor dem Sächsischen Landtag

Auf Initiative von UNICEF findet anlässlich des Red Hand Days eine Demonstration unter dem Motto „Stopp – kein Einsatz von Kindern als Soldaten“ statt. Organisiert wird diese vom ehrenamtlichen Dresdner Juniorteam des Kinderhilfswerks. Attac Dresden unterstützt diese Demonstration und fordert zur Teilnahme auf.

Bis zu 250.000 Kindersoldaten werden unter anderem in Syrien, Afghanistan und im Irak eingesetzt. Als billige und leicht zu manipulierende Soldaten werden Kinder unfreiwillig zu Mördern. Rekrutiert durch Milizen und Terrorgruppen, erleiden die Kinder schwere psychische und körperliche Schäden. Deutschland als drittgrößter Waffenexporteur, speziell für Kleinwaffen, trägt maßgeblich dazu bei, dass Kinder für Kriege missbraucht werden.
Hauptforderungen an die deutsche Regierung sind:

  1. Stopp der Rekrutierung 17-Jähriger in die Bundeswehr, Erhöhung des Mindestalters für Rekrutierung auf 18 Jahre.
  2. Stopp von Werbung der Bundeswehr, die sich gezielt an Minderjährige richtet: an Schulen, in Jugendmedien, auf Jugendseiten im Internet, bei Sport-, Abenteuer- und Musikveranstaltungen für Minderjährige, etc.
  3. Friedenserziehung verbindlich in den Lehrplänen und in der Lehrerfortbildung verankern
  4. Gewährung von politischem Asyl und Unterstützung für geflüchtete Kindersoldaten oder Minderjährige, die vor einer Rekrutierung geflohen sind. Ein sicherer Aufenthaltsstatus, medizinische und psychologische Versorgung sowie schulische und berufliche Bildung sind für sie lebenswichtig. Hier gibt es in Deutschland große Probleme.
  5. Stopp deutscher Rüstungsexporte
  6. Mehr Geld für Kindersoldaten-Hilfsprogramme: Die staatlichen Mittel für Präventions- und Reintegrationsprogramme für Kindersoldaten in Krisenregionen müssen deutlich erhöht werden

Am Ende der Demonstration vor dem Sächsischen Landtag werden die dortigen Politiker*innen aufgefordert, ihren Einfluss geltend zu machen und den Verbleib von Kleinwaffen zu kontrollieren. Als symbolische Geste setzten die Teilnehmenden der Demonstration ihren roten Handabdruck dabei auf ein Plakat, das anschließend den Abgeordneten überreicht wird.

Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit: Ein anderes Europa ist nötig!

Mi., 06.03.2019, 19:30 Uhr: Dresden, ÖIZ, Kreuzstraße 7, 4. Etage, im Raum Sophia (4.Etage, rechts):

Ankündigungstext:
Die in diesem Jahr stattfindenden Wahlen zum Europaparlament werden sehr stark vom Wiederaufleben nationalistischer und rechtsradikaler Bewegungen und Parteien geprägt werden, die alle, trotz ihrer öffentlich immer wieder geäußerten Kritik an der EU und ihrer Organe sich auch zur Wahl des Parlamentes stellen.
Wie kann man einem Erfolg dieser Akteure entgegenwirken und für ein besseres, demokratischeres und sozialeres Europa streiten? Um eine Basis für eine Diskussion zu schaffen, wird es zunächst einen skizzenhaften Abriss der Geschichte der EU geben, um herauszukristallisieren, welche Entwicklungen es auf dieser Ebene gab und wie diese begründet waren oder wurden. Im Anschluss wird die Grundstruktur der EU vorgestellt, um die Entscheidungswege auf EU-Ebene klarzustellen.
Auf der Basis des zuvor erläuterten soll dann eine Diskussion zu guten und schlechten Entwicklungen auf der Ebene der EU folgen mit einem Ausblick zu weiteren möglichen Entwicklungen. Abschließend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man auf lokaler und regionaler Ebene Einfluss auf diese weitere Entwicklung nehmen kann.

Referent: Johannes Döring, seit zwei Jahren Mitglied des bundesweiten Attac-Koordinierungskreises und Mitorganisator des im letzten Jahr von Attac Deutschland veranstalteten Europakongresses, sowie Mitglied der bundesweiten Attac-Projektgruppe Europa.

Bericht der Attac-Regionalgruppe Dresden für das Jahr 2018

  • Unterstützung des Gesprächskreises soziale Gerechtigkeit durch eigene Vorträge und durch Übernahme von Honorarkosten für Referenten
  • Durchführung von monatlichen Filmabenden in Kooperation mit dem DGB Dresden und der IG Metall Jugend Dresden (außer im Juli, August und November)
  • Beteiligung am Bündnis Dresden nazifrei und dabei besonders bei der Vorbereitung und Durchführung des Mahngang „Täterspuren“, der erneut in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Dresden erarbeitet wurde
  • Teilnahme an diversen Gegenprotesten zu Pegida
  • Teilnahme am Regionaltag Ost in Erfurt im März 2018
  • offenes Treffen der AG Visionen am 22.3.18 im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zum Thema „Gesellschaftliche Ursachen von Rassismus“
  • Teilnahme an verschiedenen Aktionen zum 1. Mai 2018
  • Durchführung eines Vortrags mit Knud Vöcking, urgewald zum Thema „Entwicklung durch Vertreibung - Wie Weltbank und Co. durch ihre Projekte die Fluchtbewegungen anheizen“ in Kooperation mit der Gemeinschaft für Menschenrechte im Freistaat Sachsen e. V. am 23.05.18
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung einer Solidaritäts-Kundgebung zur Kampagne „Stopp Ramstein“ am 30.6.18
  • Verteilung von Material von Attac Deutschland beim Festival Pax Terra im Juli durch einen Aktiven aus der Regionalgruppe Dresden
  • Mahnwache an der Kreuzkirche aus Anlass der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6.8. bis 9.8.18
  • Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen zum Weltfriedenstag am 1.9.18
  • Durchführung einer Diskussionsveranstaltung mit Heiner Flasbeck und Peter Steinhardt zu ihrem im Juni erschienenen Buch „Gescheiterte Globalisierung“ in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Mitarbeit in der neu gegründeten Friedensinitiative Dresden, u. a. bei der Vorbereitung und Durchführung der Kundgebung auf dem Neumarkt am 21.09.18 und der Sammlung von Unterschriften für eine Petition an den Stadtrat Dresden gegen die militärische Nutzung des Flughafens Dresden
  • offenes Treffen der AG Visionen zum Thema "Ursachen von und Umgang mit Migration" und Lichtbildervortrag eines Aktiven zum „Marsch auf Aleppo“ am 21.09.18 im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden
  • aktive Unterstützung der Vorbereitung und Durchführung des Europakongresses von Attac durch ein Mitglied unserer Regionalgruppe, Teilnahme mehrerer Aktiver am Kongress
  • Treffen mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich am 30.10.18
  • Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung zu Binding Treaty am 10.11.18 mit Dr. Thomas Köller im Rahmen einer Attac-Kampagne
  • Teilnahme an Protesten gegen das neue Polizeigesetz in Sachsen
  • Teilnahme an überregionalen Demonstrationen - „Wir haben es satt“ im Januar und „unteilbar“ im Oktober
  • Mitarbeit im Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen, u. a. durch Teilnahme an Treffen, Weiterleitung von Veranstaltungshinweisen (unserer eigenen und der von anderen Mitgliedsorganisationen)

In unserem Wiki gibt es auch viele Informationen

TERMINE

03.07
Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit: Kryptogeld: Funktionsweise, Schlussfolgerungen und Attac-Forderungen mehr

09.07
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16.07
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06.08 - 09.08
Mahnwache für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt  mehr

07.08
Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit im Rahmen der Mahnwache für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt mehr

13.08
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20.08
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04.09
Gesprächskreis Soziale Gerechtigkeit: 10 Jahre Massaker in Kundus mehr