Pressemitteilung von Bonner Organisationen zu den Vorfällen beim G20-Gipfel

Bonner Bündnis fordert Freiheit für G20-AktivistInnen und erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei, Justiz und Bundesregierung

Beim G20-Gipfel in Hamburg ist es durchgehend zu schweren Grundrechtsverletzungen gegen DemonstrantInnen, SanitäterInnen, RechtsanwältInnen und JournalistInnen gekommen. Auch KollegInnen der ver.di Jugend NRW-Süd und weitere AktivistInnen aus NRW sind direkt betroffen. Wir bewerten dies als Einschüchterungsversuch. 

Trotz der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung wurde schon Wochen vor dem G20-Gipfel versucht, den legitimen Protest zu behindern: Camps wurden verboten, genehmigte Camps trotzdem von der Polizei geräumt. Die „Welcome to hell“ Demo wurde unter Einsatz von Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas aufgelöst, obwohl von ihr keinerlei Eskalation ausgegangen war. Dutzende DemonstrantInnen wurden durch solche Polizeigewalt schwer verletzt. Die Polizei griff sogar gekennzeichnete AnwältInnen, SanitäterInnen und JournalistInnen tätlich an und hinderte SanitäterInnen an ihrer Arbeit. 32 JournalistInnen wurde im Verlauf des Gipfels der Presseausweis entzogen, weil sie als „gefährlich“ eingestuft wurden. Ein schwerer Eingriff in die Pressefreiheit!

Hunderte DemonstrantInnen, darunter auch Bonner GewerkschafterInnen, und andere AktivistInnen aus NRW wurden, trotz zum Teil schwerer Verletzungen, von der Polizei festgenommen und stundenlang in fensterlose Container gesperrt. Mehrere AktivistInnen wurden erst nach mehreren Tagen entlassen, einige sind noch immer hinter Gittern. RechtsanwältInnen wurden immer wieder nicht zu ihren MandantInnen durchgelassen, ein Anwalt wurde auf dem Gelände der Gefangenensammelstelle von der Polizei angegriffen. Eine Demonstrantin mit Migrationshintergrund bekam vom Richter zu hören, sie habe „ihr Gastrecht missbraucht“ – ein eklatanter Verstoß gegen das Recht auf Gleichbehandlung und die Europäische Antidiskriminierungsrichltinie. 

Doch anstatt diese Rechtsbrüche systematisch aufzuklären werden die Ereignisse in Hamburg von der Bundesregierung genutzt, um die Massenüberwachung auszubauen und massiv demokratische Rechte zu beschneiden. Einige solcher Forderungen sind bereits Realität: Durch die schon im Vorfeld vom G20-Gipfel beschlossenen Gesetzesverschärfungen droht AktivistInnen bei angeblichem „Widerstand“ gegen Polizisten bald mindestens drei Monate Haft. Schon ein ängstlich weggezogener Arm reicht oft für diesen Vorwurf. Hier wird die berechtigte Empörung von Millionen über das System der G20 als „Extremismus“ diffamiert und sogar in die Nähe von Terrorismus gerückt. 

Auch wenn wir nicht mit allen Dingen, die Hamburg passiert sind, einverstanden sind, stehen wir hinter allen, die zu Recht gegen die G20 demonstriert haben. Wir rufen dazu auf, am 29. Juli. gemeinsam für die Erhaltung unserer demokratischen Rechte zu demonstrieren. 

Beginn der NRW-weiten Demo in Düsseldorf: 29.07. | 14:30 Uhr | DGB-Haus Düsseldorf (Friedrich-Ebert-Straße 34). 
Vorher gemeinsame Kundgebung in Bonn: 
12:00 Uhr | Klanggrund („Bonner Loch“) gegenüber von McDonald's

  • Schluss mit der Kriminalisierung des legitimem Protest gegen die G20! Freiheit für die inhaftierten G20-AktivistInnen! 

  • Polizei, Justiz und Bundesregierung: Finger weg vom Versammlungsrecht! Für die Erhaltung und Erweiterung der demokratischen Rechte!

  • Kompromisslos für Frieden, für Umweltschutz, für grenzenlose Solidarität statt G20! 

Erstunterzeichner: Alexander Neu MdB, DIE LINKE KV Bonn, DIE LINKE KV Rhein-Sieg, RA Lino Peters, Bonner Jugendbewegung, ver.di Jugend NRW-Süd, Antikapitalistische Aktion Bonn, Umweltgewerkschaft, Erwerbslosenforum Deutschland


»Was während des G20-Gipfels in der GeSa und auf der Straße ablief waren zum Teil folterartige, willkürliche Freiheitsberaubungen und Körperverletzungen durch die Staatsgewalten, die jetzt durch die Geschehnisse auf der Schanze gerechtfertigt werden sollen.« - Lino Peters, Hamburger Rechtsanwalt von betroffenen Aktivisten

»Der aktuelle Abbau demokratischer Rechte sollte uns viel mehr Sorgen bereiten, als geplünderte Läden und brennende Autos. Was uns Sorgen machen sollte ist eine Polizei, die das Recht bricht, ist eine Justiz, die der Polizei dabei oft nach dem Mund redet, ist eine Regierung, die immer offener demokratische Grundrechte angreift.«  Anna M., Bonner Jugendbewegung

»Am Freitagmorgen griff die Polizei aus dem Nichts unsere Blockade-Demonstration mit Schlagstöcken und Wasserwerfern an. Die Menschen flohen in Panik, viele wurden verletzt, zum Teil schwer. Dutzende AktivistInnen wurden anschließend von der Polizei festgenommen und stundenlang in einen fensterlosen Container gesperrt , darunter auch KollegInnen der ver.di Jugend NRW-SüdDie Zustände waren entwürdigend: Meinen Anwalt sah ich erst nach 14 Stunden, einen Richter nach 30, gegen drei KollegInnen wurde trotz völlig haltloser Vorwürfe Untersuchungshaft verhängt.« - Nils Jansen, ver.di Jugend NRW Süd

 

 

G20-Newsletter

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Global gerecht statt G20!
Attac G20-Newsletter #11 vom 13. Juli 2017
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Liebe Aktive, Unterstützerinnen und Unterstützer der Proteste zu G20,

eine bewegte und bewegende Woche liegt hinter uns. Vor allem natürlich hinter denjenigen, die in Hamburg mit dabei waren, aber auch hinter allen, die die Gipfelproteste in den Medien, über soziale Netzwerke oder unsere Internetseite mitverfolgt haben. Es war ein Auf und Ab der Stimmungen und Gefühle. Von puren Glücksgefühlen über den erfolgreichen Alternativgipfel, die tollen Attac-Aktionen und die geniale Großdemo bis zur kompletten Fassungslosigkeit angesichts der Gewaltexzesse, Plünderungen und Zerstörungen im Schanzenviertel und angrenzenden Stadtteilen und der völlig überzogenen bis komplett rechtswidrigen Polizeieinsätze und Campverbote war alles dabei.

Die Ergebnisse des G20-Gipfels sind wie zu erwarten desaströs. Weiterhin setzt die G20 auf ungerechte Welthandelsregeln und die Privatisierung öffentlicher Infrastruktur. Eine echte Regulierung der Finanzmärkte wird nicht einmal mehr angestrebt. Und der klimapolitische Gipfelerfolg besteht aus einem Lippenbekenntnis von 19 der G20-Mitglieder zu einem längst beschlossenen Abkommen.
Die G20 sind und bleiben Teil des Problems, nicht der Lösung.


Themen
1) Dienstag: Aktion „Die Welt befreien“ / Camp-Streit
2) Mittwoch/Donnerstag: „Gipfel für globale Solidarität“
3) Freitag: Aktionstag „BlockG20“ / inhaltliche Aktionen
4) Samstag: Demo „Grenzenlose Solidarität statt G20“
5) Zur Gewaltfrage


1) Dienstag: Aktion „Die Welt befreien“ / Camp-Streit
Mit einer schönen Aktion ist Attac in die Protestwoche gestartet. Die von Vertreter_innen der G20 (Attacies in Morphsuits und Masken) gewürgte Erdkugel wurde befreit und wieder aufgepumpt. Das Medieninteresse war enorm, ein Bild der Aktion schmückte den Bericht der Tagesschau. Und einen eigenen Videoclip haben wir auch.

Außerdem begann am Dienstag der finale Streit um die Camps, auf denen Aktivist_innen nächtigen können sollten – was Polizei und Politik entgegen eines Gerichtsurteils verhindern wollten. Attac organisierte gemeinsam mit Koch Ole Plogstedt ein „Sleep-In gegen Schlafverbote“ (und Kochverbote). Auch davon könnt Ihr Fotos bei den Dienstagsimpressionen sehen. (siehe „Bilder“)


2) Mittwoch/Donnerstag: „Gipfel für globale Solidarität“

Weniger bildgewaltig aber voll inhaltlicher Tiefe verlief der „Gipfel für globale Solidarität“ – das Alternativprogramm zum G20-Spektakel, organisiert von Attac und vielen anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, kurz: Ein Riesenerfolg!
Mit mehr als 2.000 Gästen an den beiden Tagen platzte so manche Räumlichkeit aus allen Nähten.


3) Freitag: Aktionstag „BlockG20“ / inhaltliche Aktionen

Volles Programm am Freitag: Attac gestaltete vier inhaltliche Aktionen und beteiligte sich an den Blockaden von „BlockG20“. „Neoliberalismus ins Museum“ brachte den Homo Oeconomicus und Thatchers Handtasche ins Museum, gemeinsam mit dem Hamburger Flüchtlingsrat gab es eine Demo mit Abschlussaktion zum Thema „Freihandel ist Fluchtursache“ und bei der wachstumskritischen Performance platzte eine Erde nach der anderen. Dazu gelang es Attacies zum zweiten Mal, in Hamburg eine Filiale der Deutschen Bank zu weißeln und damit fehlende Transparenz bei Steuerflucht zu kritisieren.
Bei den Blockaden am Vormittag konnten Attacies in die blaue Zone gelangen und eine kleine, schnelle Spontandemo mitten durch den Hauptbahnhof und vorbei an der Handelskammer führen. Am Nachmittag verwirrte der „Orange Block“ mit ähnlich dynamischer Laufarbeit, Ortskenntnis, besonnener Taktik und viel Spaß die Polizei und kam letztendlich zu Logenplätzen in der Roten Zone - direkt vor der Brücke zur Elbphilharmonie. Viele attac-fremde Bezugsgruppen überzeugte der niedrigschwellige Aktionskonsens („Wir sind hier eher die Hippies“), so dass sie sich dem orangen Block anschlossen.


4) Samstag: Demo „Grenzenlose Solidarität statt G20“
Es war unglaublich. Trotz verstörender Bilder vom Vorabend haben wir mit 76.000 Demonstrierenden, die in einem lauten, bunten und vielfältigem Protestzug durch die Innenstadt zogen, Hamburg die größte Demo der letzten Jahrzehnte und den größten Attac-Block aller Zeiten beschert. Eine Demo dieser Größe kostet viel Geld, so dass leider ein großes Loch in der Finanzierung klafft. Hier sind wir noch auf Spenden angewiesen.

5) Zur Gewaltfrage
Die Bilder der Gewalt in der Schanze, die Plünderungen und Zerstörungen lassen Zweifel daran aufkommen, dass es den Randalierern um Protest gegen die G20 ging. Auf der Attac-Webseite findet sich die klare Stellungnahme, dass Attac diese Form von Zerstörung ablehnt. Tatsache ist: Von Aktionen, an denen Attac beteiligt war, ging keine Gewalt aus. Attac kann keinen Einfluss nehmen auf das Verhalten aller, die nach Hamburg gekommen sind, um gegen die G20 zu protestieren. Attac kann Einfluss nehmen auf das Verhalten von Menschen, die in gemeinsame Aktionen eingebunden sind und sich einem gemeinsamen Aktionskonsens verpflichtet haben – und das ist gelungen. Das Auftreten und die Strategie der Polizei spielte in der Dynamik der letzten Woche eine große Rolle. Es gibt unzählige Erfahrungs- und Augenzeugenberichte über die unverhältnismäßige Härte durch Polizist_innen gegenüber friedlich Protestierenden. Eine Attac-Aktivistin musste nach aggressivem und nicht-provoziertem Schlagstockeinsatz am Hinterkopf genäht werden. Selbstverständlich lassen sich die Ausschreitungen nicht durch das Vorgehen der Exekutive rechtfertigen. Kritik an deren unverhältnismäßigen und rechtswidrigen Einsätzen, Eingriffen in die Versammlungs- und Pressefreiheit äußern wir trotzdem, denn demokratische Verhältnisse sind uns ein zentrales Anliegen. Es ist erschreckend, dass offensichtlich nicht wenige Menschen der Meinung sind, die Pflicht der Polizei, sich verfassungsgemäß zu verhalten, sei von den Umständen abhängig. Das widerspricht allen Grundregeln der Demokratie. Als Bürger_innen erwarten wir das verfassungsmäßige Handeln der Exekutive, auch und gerade in Situationen, in denen es besonders darauf ankommt. Das kennzeichnet einen Rechtsstaat. Mit dieser Ansicht steht Attac zum Glück nicht allein. Mit diesem Newsletter verabschieden wir uns von Euch und danken für Euer reges Interesse. Global gerecht, statt G20! Mit herzlichen Grüßen Hanni Gramann und Christiane Kühnrich

 

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Global gerecht statt G20!
Attac G20-Newsletter #9 vom 15. Juni 2017
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Liebe Aktive, Unterstützerinnen und Unterstützer der Proteste zu G20,

drei Wochen vor dem Gipfel zeigt der Hamburger Innensenator Andy Grote sein wahres Gesicht und erklärt Hamburg in einer sogenannten Allgemeinverfügung zur demokratie- und grundrechtsfreien Zone. Am 7. und 8. Juli sollen in der gesamten Hamburger Innenstadt und angrenzenden Stadtteilen bis zum Flughafen sämtliche Demonstrationen und Versammlungen verboten sein. Am Nachmittag und Abend des 7. Juli gilt das Verbot auch rund um die Elbphilharmonie und für die Speicherstadt. Die Route der Großdemo am 8. Juli liegt außerhalb der sogenannten blauen Zone und ist von dem Verbot nicht betroffen, allerdings müssen wir uns den Ort der Abschlusskundgebung, das Heiligengeistfeld, noch gerichtlich erstreiten.
Wir lassen uns nicht einschüchtern und mobilisieren jetzt im Endspurt erst recht nach Hamburg. Der geplante Dreiklang aus Gipfel für globale Solidarität am 5. und 6. Juli, Aktionstag am 7. Juli und der Demonstration Globale Solidarität statt G20 am 8. Juli findet wie geplant statt. Bunt, laut und widerständig werden wir unsere Alternativen für eine bessere Welt zum Ausdruck bringen!

Weitere Themen

1. Dezentraler Attac-Mobitag G20, 24. Juni
2. Programm Gipfel für globale Solidarität, 5. und 6. Juli
3. Infos Aktionstag 7. Juli
4. Demonstration Grenzenlose Solidarität statt G20
5. Organisatorisches: Mitfahrbörse und Bettenbörse
6. Material

1) Dezentraler Attac-Mobitag zu G20, 24. Juni
Den Höhepunkt der Mobilisierung zu den G20-Protesten nach Hamburg gestaltet Attac am 24. Juni mit einem dezentralen Mobitag. Mit Aktionen wie Grillen Gegen G20 und Stadtspaziergängen bei denen der öffentliche Raum mit Plakaten und Aufklebern verschönert wird, werden Attacis aus verschiedenen Städten und Lokalgruppen auf die Straße gehen. Durch aktuelle Informationen zu den Aktionen in der Gipfelwoche, Anreisemöglichkeiten und Unterkunft können dabei noch mehr Menschen zu einer Reise nach Hamburg motiviert werden.

2) Programm Gipfel für globale Solidarität, 5. und 6. Juli
Unsere Alternativen zur Politik der G20 werden am 5. und 6. Juli beim Gipfel für globale Solidarität vorgestellt und diskutiert.
Einige Attac-Höhepunkte des Programms:

  • Quo vadis Postwachstumsökonomie: Sozial-ökologische Transformation in der strategischen Sackgasse
    Mittwoch, 17 -19 Uhr, Heilandskirche, Drewssaal
  • Auf Wachstum und Profit fixiert oder sozial, klimagerecht und offen – in welcher Gesellschaft wollen wir leben?
    Donnerstag, 11-13 Uhr, Barmbek BASCH, Multifunktionsraum 2
  • Den Schwindel aufdecken: Vom verlogenen Freihandelsdiskurs und neuen Konzernklagerechten hin zur Alternativen Handelspolitik
    Donnerstag, 13-15 Uhr, Alabama Kinosaal
  • Finanzmärkte: Endlich sicher – oder ohnehin überflüssig?
    Donnerstag, 15-17 Uhr, Barmbek BASCH, Multifunktionsraum 2

3) Aktionstag Block G20 – Colour the red zone, 7. Juli
Für den 7. Juli ruft das Bündnis „BlockG20“ unter dem Motto Colour the Red Zone – Die Rote Zone bunter machen zu Aktionen des kreativen zivilen Ungehorsams und des bunten Widerstands gegen den G20-Gipfel auf.
Der Ablauf des Aktionstages – Bunte Straßen in drei Akten:

Der Morgen
Am frühen Morgen wird versucht, die Straßen rund um die Messe zu verstopfen, um so die Versorgung des Gipfels effektiv zu behindern – Sand im Getriebe des Gipfelablaufs. Wir sind entschlossen, aber haben nicht vor, den Konflikt mit der Polizei zu suchen oder ihn uns von ihr aufdrücken zu lassen. Attac-Aktive schließen sich einem der geplanten „Aktionsfinger“ an.

Der (Nach)Mittag
Ab Mittag ist Zeit für inhaltliche Aktionen in der Innenstadt. Trotz des derzeitigen Total-Versammlungsverbotes seitens der Behörden lassen wir uns das verfassungsmäßige Recht, uns gewaltfrei im öffentlichen Raum zu versammeln, nicht nehmen. Für den frühen Nachmittag werden in Attac vier inhaltliche Aktionen vorbereitet:

„Neoliberalismus ins Museum“
Die Initiative „Neoliberalismus ins Museum“ wird mit Requisiten und einer bewegungsbetonten Performance das abgehalfterte Wirtschaftssystem des Neoliberalismus im Museum abgeben.

„Finanzmärkte und Steuern: Steuerbetrüger markieren“
Inspiriert von Attac Frankreich werden Aktivist_innen die intransparente Praxis von Steuertricksern mittels (abwaschbarer) Farbe auf Schaufensterscheiben anprangern. Dazu wird die Filiale eines global aktiven Steuertricksers besucht.

„Wachstumswahn lässt Erde platzen“
Eine Performance mit Platz-Effekt; vom Wachstumsdogma durchströmte Politiker_innen und Manager_innen blasen manisch eine Erdkugel nach der anderen auf – bis sie platzt. Angefeuert werden sie von konsumwütigen und renditehungrigen Claquer_innen.

„Freihandel als Fluchtursache“
Mit einer Aktion vorm Afrikahaus will die TTIP-Kampagne gemeinsam mit dem Hamburger Flüchtlingsrat klarmachen: Freihandel ist Fluchtursache! Es sind unter anderem Verträge wie die EPAs, welche in ihrer Existenz bedrohte Menschen aus afrikanischen Ländern zur Flucht zwingen.

Der Spätnachmittag/Abend
Den Abend des begehen die 20 Staatschefinnen und -chefs mit einem Konzert in der neuen Elbphilharmonie. Dort wird gegen Abend noch einmal blockiert um zu zeigen, dass viele Menschen mit den Entscheidungen des G20-Gipfels und den fehlenden Weichenstellungen hin zu mehr globaler Gerechtigkeit nicht einverstanden sind. Attac-Aktive beteiligen sich als „Oranger Block“: Wir sind orange, kreativ, entschlossen, gewaltfrei.

4) Demonstration Grenzenlose Solidarität statt G20, 8. Juli
Auch wenn die politisch Verantwortlichen den Protest in Hör- und Sichtweite der G20 unterbinden wollen, so ist die Demonstration Grenzenlose Solidarität statt G20 nicht als Ganzes, sondern nur in ihrem Abschlussort Heiligengeistfeld davon betroffen. Die Demonstration beginnt um 11 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Deichtorplatz und führt über die Ost-Weststraße auf das Heiligengeistfeld. Gegen die Verweigerung des Abschlussortes wird das Demobündnis klagen.
Attac wird am 8. Juli mit einem Infostand und im Demozug mit vielen Aktiven in einem eigenen Demoblock und mit einem Lautsprecherwagen dabei sein.
Für die Demo und den Attac-Block brauchen wir Unterstützung: bei der Betreuung des Infostands, beim Material verteilen und Bannertragen sowie als Ordner_innen und vieles mehr.

5) Organisatorisches: Mitfahrbörse und Bettenbörse
Um die Anreise nach Hamburg zu erleichtern, gibt es eine Mitfahrbörse mit Informationen über Busse, private Mitfahrgelegenheiten und Verabredungen zu Gruppenticketfahrten mit dem Zug.
Es ist wichtig jetzt! Bustickets zu buchen, da sonst Busse storniert werden müssen.
Bus-Onlinetickets für den 8. Juli sind bisher für diese Städte verfügbar: Berlin, Bielefeld, Bonn, Bremen, Dortmund, Duisburg, Essen, Göttingen, Greifswald, Hannover, Kassel, Köln, Lübeck, Nürnberg. Außerdem gibt es den G20-Sonderzug, der aus der Schweiz startet und zahlreiche Stopps in Deutschland hat.
Für alle, die nicht bei Bekannten, Freund_innen oder im Camp unterkommen, ist eine Bettenbörse eingerichtet.

6) Material
Im Attac-Webshop ist eine bunte Palette unterschiedlicher Materialien zu bestellen: Aufkleber, Plakate, Flyer und Postkarten.

  • NEU: 24-seitige Broschüre "Global gerecht statt G20": Die Broschüre gibt einen sehr guten Überblick über Attac-Positionen und -forderungen und erklärt, warum Attacis in Hamburg auf die Straße gehen. Sie enthält knackige Darstellungen der Themen des Gipfels (Wachstum der Weltwirtschaft, Finanzmärkte und Steuern, Welthandel, Umwelt und Klima, Krieg und Migration sowie eine Übersicht, wer und was die G20 überhaupt sind und warum sie gegründet wurden.
  • vertiefende Flyer zu den Themen Finanzmärkte und Steuern; Globalisierung, Migration, Krieg und Frieden sowie Gutes Leben statt Wachstum 

Mit herzlichen Grüßen Hanni Gramann und Christiane Kühnrich

 

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Global gerecht statt G20!
Attac G20-Newsletter #8 vom 1. Juni 2017
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Liebe Aktive, Unterstützerinnen und Unterstützer der Proteste zu G20,

jetzt sind es nur noch fünf Wochen bis zum G20-Gipfel in Hamburg.
Auf der Attac-Aktionsakademie in Hamburg übten von 24. bis 28. Mai zwischen 100 und 150 Attacis und andere Aktive den Protest gegen die Machtdemonstration der 20 reichen und mächtigen Staaten. Natürlich standen alle Aktionsformen im Zeichen des Gipfels: Ob Klettern, Adbusting, Straßentheater, Rebel-Clowning, Tanzdemos, Jurasprechstunde und schließlich Aktionstrainings unter dem Motto "Skills for BlockG20" - haben sich die Teilnehmenden fit gemacht für die Proteste Anfang Juli.

Den Höhepunkt bildete eine Tanzdemo am Samstagnachmittag unter dem Motto "Global gerecht! Sozial und ökologisch statt G20" durch die Mönckebergstraße - die Haupt-Shoppingmeile in Hamburg. Mit Unterstützung zahlreicher Aktiver in Hamburg demonstrierten, tanzten und skandierten trotz tropischer Temperaturen über 150 Leute durch die Innenstadt. Eine zweite Demonstration, die die Solidarität mit zwei Hungerstreikenden in der Türkei bekundete, schloss sich spontan an: Nuriye Gülmen und Semih Özakca, eine Akademikerin und ein Lehrer aus der Türkei, protestieren in Ankara seit mehr als zwei Monaten unter Einsatz ihres Lebens gegen die willkürlichen Massenentlassungen aus dem öffentlichen Dienst. Angesichts Präsident Erdogans Aufenthalt in Hamburg zum G20-Gipfel war allen klar: Wir demonstrieren gemeinsam. Solidarität für globale Menschenrechte wird uns auch Anfang Juli in Hamburg stärken!

Zusammen ging es weiter zu einer Starbucksfiliale und anderen Steuersündern, wo viele Aktionsformen praktisch erprobt wurden - inklusive eines furiosen Finales mit Seifenblasen, Rebelclowns und einer riesigen rollenden Weltkugel auf dem Jungfernstieg - mitten im edelsten Konsumviertel Hamburgs.

Der Höhepunkt des Nachmittags war eine Aktion an einer Filiale der Deutschen Bank. Begleitet von neugierigen Blicken und viel Zustimmung der Passant_innen haben Aktivist_innen unter dem Motto "Steuertrickser markieren - Intransparenz sichtbar machen" die Glasfassade einer Filiale der Deutschen Bank bemalt und mit Forderungen wie "Pay your Tax!" oder "Raus aus Steueroasen!" versehen.

Wir haben auf der Aktionsakademie und bei der Demo am Samstag in der Hamburger Innenstadt gezeigt, wie wir den Protest gegen die G20 vom 5. bis zum 8. Juli in Hamburg organisieren und gestalten werden:
kreativ, bunt und widerständig!


Jetzt Busticket nach Hamburg buchen

Nach der motivierenden und inspirierenden Aktionsakademie geht auch die Planung für die Anreise nach Hamburg in die heiße Phase. Zeit also, für sich sowie Freund_innen und Bekannte Bustickets zu kaufen. Für die Fahrt zum Alternativgipfel ab 5. Juli, dem Aktionstag am 7. Juli und zur internationalen Großdemo "Grenzenlose Solidarität statt G20" am 8. Juli gibt es eine zentrale Busbörse, wo Tickets für Busse aus zahlreichen Städten gebucht werden können. Bisher fahren Busse aus 25 Städten nach Hamburg.

Bitte beachtet, dass bis Juli jederzeit Strecken und Fahrten hinzukommen können.
Alle Informationen stets aktuell hier

Also:

  • Tickets für die gewünschte Stadt kaufen
  • Seite verlinken, Facebook-Veranstaltung teilen und Facebook-Freund_innen einladen
  • Link per E-Mail an Freund_innen und Mitstreiter_innen weiterleiten


Und: Für alle, die nicht bei Bekannten, Freund_innen oder im Camp unterkommen, gibt es eine Bettenbörse um private Schlafplätze zu vermitteln.

Mit herzlichen Grüßen Hanni Gramann und Christiane Kühnrich

 

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Global gerecht statt G20!
Attac G20-Newsletter #6 vom 27. April 2017
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Liebe Aktive, Unterstützerinnen und Unterstützer der Proteste zu G20,

die zweite G20-Aktionskonferenz fand am 8. und 9. April mit 800 Teilnehmer_innen in Hamburg statt und bereits ein paar Tage zuvor, am 6. April, sind Attacis in Düsseldorf anlässlich des G20-Digitalministertreffens auf die Straße gegangen.
Unter dem Motto „Kraken greifen Deine Daten - G20 und die Industrie 4.0“ haben sie die Datensammelwut globaler Großkonzerne kritisiert und für eine Kommunikation ohne Überwachung und Kommerz demonstriert.
Die Vorbereitungen für die Gipfelwoche im Juli nehmen zunehmend Fahrt auf!


1. Rückblick Aktionskonferenz, 8.+9. April in Hamburg
2. Attac-Aktionswoche zu G20 24. April – 1. Mai
3. Demo 8. Juli – Sonderzug, Busse und Mobimaterial
4. Gipfel für globale Solidarität, 5.+6. Juli
5. Sonderzug nach Hamburg
6. G20 bei der Attac-Aktionsakademie 24.-28. Mai, vorbereiten und planen
7. Materialien


1) Rückblick Aktionskonferenz, 8.+9. April in Hamburg
Mehr als 800 Menschen folgten der Einladung zur 2. Aktionskonferenz gegen den G20-Gipfel in den Ballsaal des Millerntorstadions. Am ersten Konferenztag fanden neben großen Plena dezentral viele Arbeitsgruppentreffen statt. Unter dem Motto “NoG20 – time to act” zogen am Abend rund 1.000 Demonstrant_innen laut, bunt und in positiver Stimmung vom Stadion zu den Messehallen.
Am 2. Konferenztag fanden auch Aktionstrainings statt, in denen vermittelt wurde, wie bei Aktionen zivilen Ungehorsams gemeinsam und solidarisch agiert werden kann.
Auch die Aktion BlockG20 -„Colour the red zone“, die ein Element unseres Aktionsdreiklangs aus Alternativgipfe, Aktionstag und Demo bildet, ist mit ihren Planungen ein gutes Stück voran gekommen. Ganz in der Tradition erfolgreicher Blockaden wie z.B. bei „Dresden Nazifrei“ oder „Blockupy“ werden die Teilnehmer_innen ankündigen, was sie zu tun gedenken: mit Massenblockaden im Rahmen der Aktion "BlockG20 - colour the red zone" effektiv Sand ins Getriebe des Gipfelablaufs streuen und versuchen, bis an die sogenannte „Rote Zone“ heranzukommen. Polizeiketten wollen sie dabei überwinden oder durchfließen, ohne den Konflikt mit den Ordnungskräften zu suchen oder gar zu eskalieren.
Insgesamt hat die Konferenz allen Teilnehmer_innen einen kräftigen Motivationsschub für die nun anstehenden Organisations- und Mobilisierungsaufgaben gegeben.

2) Attac-Aktionswoche zu G20 24. April – 1. Mai
In dieser Woche starten viele Attac-Ortsgruppen mit Veranstaltungen, Infoständen, Filmreihen, kreativen Straßenaktionen usw. in die Mobilisierung zu den G20-Protesten nach Hamburg. Für einen Infostand beim 1. Mai ist es noch nicht zu spät!

3) Demo 8. Juli – Sonderzug, Busse und Mobimaterial
Die Demonstration am 8. Juli ist mit einer Auftaktkundgebung auf der Moorweide, einer Route durch die Innenstadt und einem Abschluss auf dem Heiligengeistfeld angemeldet.
Da die Hamburger Wirtschaftsbehörde das Heiligengeistfeld als Kundgebungsort verweigert, erwägt das Demobündnis rechtliche Schritte und dringt auf ein zeitnahes Treffen mit der Polizeiführung und dem Innensenator.
Um die Anreise zu erleichtern, gibt es eine Mitfahrbörse. Hier findet Ihr Informationen über bestehende Busse, private Mitfahrgelegenheiten und Verabredungen zu Gruppenticketfahrten mit dem Zug bzw. könnt eigene Angebote eintragen.
Zusätzlich geht ab dem 2. Mai ein Online-Ticket-System für die Busanreise aus den meisten größeren Städten in Deutschland an den Start. Über die Webseite können ganz einfach einer oder mehrere Busse gebucht werden. Den Ticketverkauf bewerbt Ihr selbst über die Mitfahrbörse, Facebook, Twitter und Eure Webseiten.

4) Gipfel für globale Solidarität, 5.+6. Juli
Der Alternativgipfel wird der G20 eine Politik globaler Solidarität entgegenstellen und Strategien sowie mögliche Bündnisse zu ihrer Umsetzung zu diskutieren. Gäste aus der ganzen Welt haben bereits ihre Teilnahme für Podien zugesagt.
Parallel dazu gibt es eine große Anzahl von Workshops zu Themen wie Globale Gerechtigkeit, Freihandelskritik, Klimagerechtigkeit uvm.
Der Alternativgipfel braucht freiwillige Helfer_innen für Referent_innenbetreuung, Auf- und Abbau und vieles mehr. Anmeldungen als Volontär_in sind gern gesehen.

5) Sonderzug nach Hamburg
Das Stuttgarter Bündnis NoG20 hat in Zusammenarbeit mit Gruppen aus der Schweiz einen Sonderzug für eine gemeinsame Fahrt nach Hamburg organisiert. Der Zug wird mit Platz für ca. 1.000 Menschen am Mittwoch den 5. Juli in Basel starten und nach Halten in Kornwestheim bei Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt, Köln und Dortmund am Donnerstagmorgen in Hamburg eintreffen. Die Rückfahrt ist am Samstagabend.

6) G20-Proteste bei der Attac-Aktionsakademie 24.-28. Mai, vorbereiten und planen
Bereits im Mai gibt es die Gelegenheit, für Aktionen und den Demoauftritt im Juli zu planen, basteln und sich mit anderen Aktiven zu vernetzen. Die Attac-Aktionsakademie findet vom 24. bis 28. Mai in Hamburg (!) statt. Hier können Sambatrommeln, Bannermalen, Adbusting, politisches Straßentheater und vieles mehr erlernt und direkt vor Ort ausprobiert werden.

7) Material
Wir haben eine bunte Palette unterschiedlicher Materialien erstellt, die Ihr im Webshop bestellen könnt: Aufkleber, Plakate, Flyer, Postkarten… was das Herz begehrt!

  • vertiefende Flyer zu den Themen Finanzmärkte und Steuern; Globalisierung, Krieg und Frieden sowie Gutes Leben statt Wachstum

Mit herzlichen Grüßen Hanni Gramann und Christiane Kühnrich

 

 

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Global gerecht statt G20!
Attac G20-Newsletter #3 vom 3. März 2017
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Liebe Attacies, liebe Freundinnen und Freunde,
die Vorbereitungen für die Proteste gegen die G20 haben begonnen.
Macht mit! Mischt Euch ein!

Dies ist der dritte G20-Newsletter von Attac, der in unregelmäßigen
Abständen erscheint.

Inhalt

1) G20-Finanzminister_innentreffen 17./18. März in Baden-Baden
2) Demo 8. Juli „Grenzenlose Solidarität statt G20“
3) 2. Aktionskonferenz am 8./9. April in Hamburg
4) Rückblick G20-Außenministertreffen Bonn
5) Materialien
6) Mobiveranstaltung organisieren

1) G20-Finanzminister_innentreffen 17./18. März in Baden-Baden
*Kein Casino-Kapitalismus in Baden-Baden und anderswo!
In Baden-Baden tagen am 17. und 18. März die G20-Finanzminister_innen
zusammen mit den Chefs ihrer nationalen Notenbanken, von EZB, Weltbank,
Internationalem Währungsfonds und der OECD. Diese Treffen sind 1999 als
Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise in Asien entstanden. Die
jährlichen G20-Gipfeltreffen der Staats- und Ministerpräsidenten haben
sich erst in Folge der globalen Finanzkrise 2008 etabliert.
Trotz wiederholter Ankündigungen haben die G20-Finanzminister_innen und
die Vertreter_innen der globalen Finanzinstitutionen dabei versagt,
Banken einschneidend zu regulieren, Steueroasen trocken zu legen oder
Steuerkonkurrenz, Steuerbetrug und Steuervermeidungsstrategien wirksam
zu bekämpfen.
Wir rufen gemeinsam mit Bündnispartnern für den 17. und 18. März zu
Protesten in Baden-Baden auf, um der herrschenden Politik unsere
Vorstellungen von einer sozial gerechten, friedlichen und ökologisch
zukunftsfähigen Welt entgegenzusetzen.
Geplant sind verschiedene Aktionen und eine Abendveranstaltung von Attac
zum Thema Steueroasen und Steuerpolitik am 17. sowie eine Demonstration
am 18. März, Start 13 Uhr. Das ausführliche Programm für beide Tage
findet ihr hier t1p.de/ProgrammBaden-Baden

  
t1p.de
 
Attac, das globalisierungskritische Netzwerk, setzt sich für eine sozial und ökologisch gestaltete Globalisierung ein. Mit Expertise und öffentlichkeitswirksamen Aktionen bringt Attac die Alternativen zur neoliberalen Weltwirtschaftspolitik in die politische Diskussion.
 



2) Demonstration am 8. Juli „Grenzenlose Solidarität statt G20“
Gemeinsam mit der G20-Plattform mobilisieren wir für drei Großaktionen
nach Hamburg, die von breiten bundesweiten Bündnissen getragen werden:
Gipfel der Alternativen am 5. und 6. Juli - Aktionen Zivilen Ungehorsams
am 7. Juli - Demonstration am 8. Juli.
Die Demo bildet den zentralen gemeinsamen Abschluss der vielfältigen
G20-Proteste 2017 in Hamburg. Dort können alle vorherigen Aktivitäten
ihren Ausdruck finden.
*FAQs
Du hast Fragen rund um die Demo am 8. Juli? In den FAQs findest Du die
Antworten t1p.de/FAQ-Demo
Den Demo-Aufruf könnt Ihr hier unterzeichnen g20-demo.de

  
g20-demo.de
 
An der Erarbeitung des Aufrufs haben Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und Organisationen teilgenommen, u.a. aus: Aktionsbündnis Gerechter Welthandel, Attac ...
 


*Busleitfaden
Zur Unterstützung für die Organisation von Bussen haben wir Euch einen
Leitfaden mit allen notwendigen Informationen zusammengestellt.
t1p.de/busleitfaden
Entscheidet bitte frühzeitig, wie Ihr zur Demo hin- und auch wieder
zurückkommt  und tragt Euren Bus in der Mitfahrbörse ein:
t1p.de/mitfahrboerse


Schreibt bei Fragen gern eine Mail an g20-mitfahrboerse@attac.de

3) 2. Aktionskonferenz am 8. und 9. April in Hamburg
„Mit frischen Wind in den Segeln - Gemeinsam planen gegen G20!“
Ort: Ballsaal im Millerntorstadion des FC St. Pauli
Nicht nur Hamburg bereitet sich auf die Proteste zum G20 vor: In ganz
Europa und darüber hinaus gründen sich Initiativen und Bündnisse, die
sich widerständig und ungehorsam der zerstörerischen Politik der
Herrschenden in den Weg stellen und ihre gesellschaftlichen
Gegenentwürfe und Utopien dagegen setzen wollen.
Die zweite Aktionskonferenz möchte diese Akteure und Prozesse
zusammenführen. Sie lädt unter dem Motto „Zeit zu handeln - Vielfältig
und Gemeinsam!“ direkt an den Ort des Geschehens ein.
Dort werden wir unsere Ideen und Vorstellungen austauschen und eine
gemeinsame Choreographie der Protestaktionen planen.
http://t1p.de/Aktionskonferenz

4) Rückblick G20-Außenministertreffen Bonn
„Gegen 20 – das Außenministertreffen nicht ungestört lassen!“ unter
diesem Motto haben Gruppen aus Bonn und dem Rheinland zur Demo gegen das
Außenministertreffen der G20 in Bonn aufgerufen. Der Protest konnte
schließlich in Sicht- und Hörweite des Konferenzzentrums stattfinden.
Impressionen: http://t1p.de/BilderBonn

5) Material
*Sonderausgabe von Sand im Getriebe zum Thema G20 als PDF:
http://t1p.de/SiG-G20
*Flyer und mehr bestellen: http://t1p.de/attac-g20-basisflyer
*Mobikarte für Baden-Baden http://t1p.de/Mobikarte-BAD
*G20-Aufkleber http://t1p.de/G20-grosse-Aufkleber
*neu: Filmliste mit Filmen rund um das Thema G20, inkl. Infos zu
Verleih- und Vorführrechten http://t1p.de/FilmlisteG20
*Webbanner zum runterladen http://t1p.de/MaterialG20
Demnächst gibt es weitere Aufkleber und andere Dinge. Schaut gern
ab und zu mal rein.

6) Mobiveranstaltung organisieren
Wir würden uns freuen, wenn im Vorfeld der Gipfelproteste in vielen
Städten Infoveranstaltungen stattfinden - Attac-Gruppen können dort über
die Themen des Gipfels informieren, Attac-Inhalte verbreiten und zu
denAktivitäten in Hamburg mobilisieren!
Dafür stehen verschiedene Referent_innen in den Startlöchern. Der
Basisvortrag zum Thema G20 wird ergänzt durch ein Schwerpunktthema. Ihr
habt die Wahl zwischen: Wachstumskritik, Klima, Finanzmärkte und
Steuern, Globalisierung und Krieg, Freihandel, Global Governance und
sozialer Wandel/Rechtsruck.
Schreibt einfach eine Mail mit Wunschtermin und -thema an
veranstaltungen@attac.de


Mehr Informationen
http://www.attac.de/g20/
und auf der Seite der Plattform: http://www.g20-protest.de
Kontakt zur Attac-Projektgruppe G20 könnt Ihr aufnehmen unter:
g20-hamburg@attac.de

Mit besten Grüßen
Christiane Kühnrich und Hanni Gramann für die Attac-Projektgruppe G20


PS.: Für unseren Aktionsdreiklang benötigen wir die Unterstützung von so
vielen Menschen wie möglich. Bitte leitet diese Mail an Freund_innen und
Bekannte weiter! Wer in Sozialen Netzwerken aktiv ist, kann uns auch auf
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https://twitter.com/attacd?lang=de abonnieren und teilen. Und natürlich
freuen wir uns über Spenden https://www.attac.de/spenden/meine-spende/
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Danke!

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Attac Trägerverein; Münchener Straße 48; 60329 Frankfurt/Main;
info@attac.de; (069) 90028110
--
Christiane Kühnrich
Attac G20-Projektkoordination
069 90028137
christiane.kuehnrich@attac.de

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Termine finden sich in der linken Spalte unter "Termine" mehr